Krähwinkel
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Soeben das feine österreichische Weblog Krähwinkel entdeckt. Die Autoren dort liefern hübsche Glossen. Das macht mehr Spass, als manche Tageszeitung.
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Soeben das feine österreichische Weblog Krähwinkel entdeckt. Die Autoren dort liefern hübsche Glossen. Das macht mehr Spass, als manche Tageszeitung.
Können Sie sich noch an diese Mitschüler erinnern, die keiner mochte. Weil alles, was sie getan haben so peinlich war. Manche ändern sich nie. Hier rappt zum Beispiel H.C. Strache. Nicht einmal der kann noch ein ordentläches teutsches Volkslied!

Bald wird gewählt. Vielleicht neigen sich sechs Jahre schwarzorangeblau zu Ende. Ehe dies geschieht, wollen wir hier ein kleines Experiment wagen. Die Welt da draußen möge in ein paar lexikalischen Zeilen hierher posten, was diese Regierung für das Land bedeutet hat. Los gehts!
Ganz gute weiterführende Notizen zu dem Begriff liefern die Kühlschranknotizen
Weblogs ereifern sich dieser Tage in wüsten Verschwörungstheorien. Retter, die Bombenopfer bergen, sollen Hisbollah-Leute sein (Beweise dafür gibts nicht) und die böse "westliche" und "kommerzielle" Presse lässt sich für "Hisbollywood" einspannen. Mehr davon in Kürze. Es gibt auch wertvollere Blogs zum Krieg. Seit der Krieg im Libanon wüstet, schreibt die libanesische Künstlerin Zena el-Khalid ein berührendes Tagebuch. Es kommt ohne Verschwörungstheorien aus.
Neues aus Beirut findet sich in diesem Weblog. Sehr empfehlenswert.
Wir begrüßen die Knecht und ihr Blog. Ihre feinen Falterkolumnen sind jetzt hier nachzulesen. Und bald gibts ihr neues Mutti-Buch. Welcome!
Hinklicken, unterschreiben!
http://www.sos-orf.at
Armin Wolf hat diesmal den Robert-Hochner-Preis erhalten. Der ORF-Mann hielt eine pfeffrige Rede, die auf ORF On leider nicht zu lesen ist. Hier ist sie im Original. Glückwunsch und Dank für die Überlassung des Manuskripts.
"Nur der Schrecken ist geblieben"
Von Armin Wolf
Das ist ja eine ziemlich komplizierte Sache: ein Preis, der von der Gewerkschaft verliehen, von einem Stromkonzern gestiftet und von einem Politiker übergeben wird – den kann man als Journalist ja eigentlich kaum annehmen. Wobei: Es wäre noch schwieriger, wenn der Politiker ihn bezahlen und der Stromkonzern ihn verleihen würde. Oder gar, wenn der Politiker den Preisträger aussucht – und die Gewerkschaft bezahlt. Dann gäb’s nämlich kein Preisgeld ...
Ich habe also sehr lange mit mir gerungen und dann hab ich mich entschlossen, den Preis doch anzunehmen. Wenn ich mich schon darum beworben habe ...
Nein, im Ernst. Ich freue mich natürlich riesig, weil Preise die von einer Jury erstklassiger Journalisten vergeben werden, einen ganz besonderen Stellenwert haben. Wer, wenn nicht besonders qualifizierte Kollegen, sollen journalistische Arbeit bewerten können. Dass Andreas Pfeifer darunter ist, der Preisträger des letzten Jahres, freut mich ganz besonders – er weiß, wie sehr ich ihn bewundere. Und am meisten freue ich mich, weil dieser Preis den Namen von Robert Hochner trägt, der für uns alle in der Zeit im Bild-Redaktion und im ORF noch immer in so vieler Hinsicht ein großes Vorbild ist: in seiner unnachahmlichen Mischung aus Kompetenz, Engagement, Urteilsfähigkeit, unbestechlicher Distanz, Witz, Charme, Menschlichkeit und Mut.
Bei solchen Gelegenheiten bedankt man sich natürlich: bei der Jury, wie mit zugetragen wurde, lauter Menschen mit hohem Urteilsvermögen und gutem Geschmack. Vor allem aber bei meinen Kollegen Claudia Fuhrmann, Bettina Tasser und Thomas Faustmann, ohne die ich die Sommergespräche 2005 – für die ich diesen Preis heute ja bekomme – nie hätte machen können. Sie waren die beste Redaktion, die ich mir wünschen konnte. Und danke auch an meine Vorgesetzten, die mich die Sommergespräche 2005 machen ließen. Das ist ja keineswegs selbstverständlich …
Das Martern von Menschen war immer auch Spektakel für die Massen. Das neue Kursbuch widmet sich "Folter & Festen" und es ist die wohl beste Aufsatzsammlung für jene, die ein wenig liberale Rettungsfolter für gar nicht so schlimm halten. Hier mein Kursbuch-Interview mit Manfred Nowak, der im Auftrag der UNO die Folterkeller dieser Welt inspiziert.. ...
Frau Dusl (hier im Bild) steuerte den Hund bei. Watchdog dankt!