Kommentare zu Das Dramolett mit dem MinarettVer 3.02011-05-29T22:39:13Zhttp://www.florianklenk.com/2009/12/02/das-dramolett-mit-dem-minarett/feed/WordPressVon: AtheistAtheisthttp://altneu.han-solo.net/wordpress/2009/12/02/das-dramolett-mit-dem-minarett/#comment-37161970-01-01T00:00:00Z1970-01-01T00:00:00ZTolle Idee! Warum nicht auch gleich Kirchturmverbot? Dann hätte jeder seinen Frieden und die Religionsgemeinschaften gleiches Recht. Aber schon mal versucht, mit Fundamentalisten zu diskutieren?
]]>Von: XprtzXprtzhttp://altneu.han-solo.net/wordpress/2009/12/02/das-dramolett-mit-dem-minarett/#comment-37171970-01-01T00:00:00Z1970-01-01T00:00:00ZIch bin Schweizer. Ich habe eine gute solide Ausbildung und ich musste mir daher nie über meine Zukunft Gedanken machen. Oder besser gesagt ich hatte keine Angst vor der Zukunft. Meine Eltern waren seit je her linke Wähler, immer. Und in diesem Sinne wurde ich auch erzogen.
Da ich nicht mehr in der Schweiz lebe sondern in Südamerika, habe ich diese Minarett Diskussion nur am Rande mitbekommen. Trotzdem verstehe ich den Ausgang der Abstimmung sehr gut. Ich will erzählen warum.
Wie bereits angesprochen wurde ich ohne irgendwelche rechte Einflüsse erzogen, das bezieht sich auch auf ausserhalb meiner Familie. Ich hatte auch dort nie mit Leuten aus der rechten Szene zu tun. Ich bin also sicher kein Rassist. Und ich bin auch kein Dummkopf und höre mir das Gelaber dieser SVPler ala Blocher und Co an. Die Leute sind clever und wissen halt wie man den Durchschnitt der Leute verarscht. Und trotzdem, mich bedrückt etwas. Es ist eine Angst in mir, die ich nicht länger verschweigen kann und will. Es ist die Angst vor dem Islam.
Doch warum ist das eigentlich so? Ich bin mit vielen Moslems gross geworden. So ist das bei meiner Generation als Städter. Und ich hatte bis auf 2-3 Vorfälle nur gute Erfahrungen mit Moslems gemacht. Denn die meisten sind doch, genau wie alle anderen – nette Leute. Und genau hier entsteht ein Problem für mich persönlich. Genau hier liegt dieses etwas was mir Angst macht und mich bedrückt. Obwohl ich mit den Menschen an sich nur gute Erfahrungen habe habe ich dennoch angst.
Warum habe ich angst vor dem Islam? Da gibt es eine Reihe von Gründen welche da zusammenhängen. Zum einen weiss ich, dass der Islam nicht nur “Anweisungen” zum menschlichen Zusammenleben gibt, sondern eigentlich eben über das ganze Leben “bestimmt”. Dazu gehört eben auch die Politik und da sehe ich eine Gefahr. Zum anderen gibt es eigentlich nichts was man dem Islam gegenübersetzen kann. Denn das Christentum ist in der Schweiz… Hmm… Sagen wir mal quasi innexistent. (Klar ist das übertrieben aber mal ehrlich. Ich habe nicht viele Schweizer Freunde, welche sich als Christen bezeichnen. Aber jeder meiner Türkischen Freunde nennt sich einen Moslem.)
Diese Tatsache führt bereits zu einem politischen Problem. Nämlich dass die Moslems im Namen ihres Glauben etwas verlangen können. Wenn nämlich die Schweizer im Namen des Glaubens etwas verlangen, dann nimmt ihnen das kein Schwein ab. Denn für die meisten Schweizer hat eben das Christentum keinen hohen Stellenwert mehr. Wenn es doch so wäre, dann hätte man die Kreuze in den Schulen nicht wegen einigen Moslems abgenommen.
Weiter geht es mit der Unterwanderung durch die Moslems im Wirtschaftlichen Bereich. Und auch hier mache ich niemandem einen Vorwurf, denn ich bin Kapitalist. Was meine ich also damit? Als Beispiel nenne ich einen Freund aus meiner Jugendzeit, ein Moslem, welchen ich aus meinem Fussballverein kannte. Seine Familie hatte kaum Geld aber er war immer ein richtig netter Typ. Als er 18 Jahre alt war hatte er eben seine zweite Lehre abgebrochen und eröffnete einen Dönerladen. Ich staunte nicht schlecht und ich frage ihn wie das gemacht hatte.
Ganz einfach. Ich hab mir das Geld geliehen. Von Freunden (natürlich keine Schweizer, wir machen das nicht). Die Moslems halten zusammen. Die Schweizer wissen nicht einmal mehr was das heisst! Gegen die Moslems haben die Schweizer keine Chance!
Darum bin ich mir eigentlich sicher, dass der Islam sich weiter vorarbeiten wird. Moslems werden mit immer grösserer Zahl in allen Bereichen des Lebens Einzug halten. Dazu gehört auch die Politik.
Ich weiss. Man wird jetzt sagen, dass es Gesetze gibt und dass in der Schweiz die Gesetze über den Gesetzen des Koran stehen. Aber Gesetze können nun mal geändert werden.
Ich weiss nicht ob jemand für meine Angst ein gewisses Verständnis aufbringen kann. Es ist mir auch einerlei. Aber in der ganzen hitzigen Diskussion war es mir irgendwie wichtig einmal eine sehr persönliche Meinung preis zu geben, welche nicht nur auf den Standart-Aussagen herumreitet.
Und um noch etwas zu sagen. Ich weiss nicht wie ich abgestimmt hätte, würde ich noch in der Schweiz leben. Denn ich weiss, dass dieses Resultat den Islam nicht aufhalten wird, kein bisschen. Und mir persönlich ist es auch egal ob da noch so ein Turm steht oder nicht. Ich habe die Flucht nach vorne ergriffen. Ich möchte nicht abwarten und zusahen was geschieht. Ich bin weg…
]]>Von: peterpeterhttp://altneu.han-solo.net/wordpress/2009/12/02/das-dramolett-mit-dem-minarett/#comment-37181970-01-01T00:00:00Z1970-01-01T00:00:00ZSpanien
“Scharia-Gericht” verurteilte Frau zu Tode
08. Dezember 2009, 10:27
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Katalonische Polizei zerschlägt Fundamentalisten-Bande – Opfer konnte Hinrichtung entkommen
Tarragona/Wien – In der nordostspanischen Region Katalonien hat die Polizei eine aus fundamentalistischen Muslimen bestehende Bande zerschlagen, die eine angebliche Ehebrecherin nach den Gesetzen der Scharia zum Tode verurteilt hatte. Wie die spanische Zeitung “El Pais” am Dienstag in ihrer Internetausgabe berichtete, wurden neun Personen festgenommen. Die Frau konnte eigenen Angaben zufolge ihren Henkern kurz vor der Hinrichtung entkommen.
Ein Untersuchungsrichter in Tarragona hielt die Aussagen der Frau für glaubwürdig und ordnete die Festnahme von neun aus Nordwestafrika stammenden Personen an, die der ultrakonservativen islamischen Strömung des Salafismus anhängen. Ihnen wurde Freiheitsberaubung, Mordversuch und die Bildung einer illegalen Vereinigung vorgeworfen.
“Islamisches Gericht” gebildet
Die Verdächtigen, die offenbar über große Autorität innerhalb ihrer Gemeinschaft verfügen, hatten ein “islamisches Gericht” gebildet. Dieses befand, dass die ebenfalls aus Nordafrika stammende Frau ihrem Gatten untreu gewesen sei und daher hingerichtet werden müsse. Auch die Familie der Frau billigte den Scharia-Prozess. Die Verurteilte wurde an einen abgelegenen Ort verschleppt. Sie konnte nach eigener Darstellung jedoch in einem unbewachten Moment fliehen und die Polizei um Hilfe bitten.
Laut “El Pais” ist der Salafismus in der katalonischen Provinz Tarragona merklich präsent. Allerdings sei bisher kein Fall von Scharia-Gerichtbarkeit bekanntgeworden, bei dem – wie in Saudi-Arabien oder Nigeria – Ehebrecher zum Tod durch Steinigung verurteilt wurden. Die Salafisten berufen sich auf die “Al-Salaf al-Salih” (“Verehrenswürdige Vorfahren”), die frühen Anhänger des Propheten Mohammed, die genau im Einklang mit dem “wahren Islam” gelebt haben sollen. (APA)
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