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02. Dez 2009

Das Dramolett mit dem Minarett

Sind wir bereit, unsere Religionsfreiheit auf das Niveau von Gottesstaaten zu senken?
(mit Stefan Apfl für Falter)
Diese Moschee stehe unter dem „vollen und uneingeschränkten Schutz der Republik“, sagt der österreichische Bundespräsident. Gemeinsam mit dem Kanzler und dem Bürgermeister ist er gekommen, um das Gebetshaus mit dem 32 Meter hohen Minarett, das Baumeister Richard Lugner am Floridsdorfer Hubertusdamm errichtet hat, einzuweihen.
Von einem „Symbol der Versöhnung“, einem „neuen Wahrzeichen Wiens“ berichteten die Zeitungen. Nicht ein einziger Bürger protestierte gegen den Bau der Moschee, obwohl mittelalterliche Saudis ihn finanzierten. Das war am Dienstag, dem 20. November 1979.
Fast auf den Tag genau 30 Jahre später, auf dem Höhepunkt des muslimischen Opferfestes, stimmten am vergangenen Sonntag 57 Prozent der Schweizer für ein verfassungsrechtliches Minarettverbot. „In der Welt geht offensichtlich ein Gespenst um: Es heißt Demokratie “, behauptet nun Roger Köppel, der Chefredaktor der rechtspopulistischen Weltwoche. Das der SVP von Christoph Blocher nahestehende Wochenblatt hatte das Minarettverbot publizistisch unterstützt.
Ein Sieg der Demokratie? Das ist die erste und am einfachsten zu beantwortende Grundsatzfrage in dieser Minarettdebatte. Auch führende Verfassungsrechtler in der Schweiz verneinen sie. Denn es ist nicht Ausdruck von Demokratie, wenn die Mehrheit des Volkes plötzlich keine (harmlosen) religiösen Minderheitenrechte mehr akzeptieren muss – aus Angst, eine fremde Religionsgesellschaft könnte Zulauf bekommen. Genau davor sollen Minderheiten beschützt werden, weil ein moderner, säkulärer Staat keine Meinung und schon gar keine Weltreligion bevorzugen darf.
Doch die juristische Ebene, das sorgfältige Abwägen von Grundrechten mit Eingriffen in eben diese, interessiert die Blochers und Köppels vermutlich nicht – und wohl interessiert es auch nicht die Mehrheit der Europäer, wie eine Analyse von britischen, deutschen und französischen Onlinemedien zeigt, die die Basler Zeitung vornahm. Der überwiegende Teil der Postings applaudiere den „mutigen Helvetiern“, konstatierte das Blatt. Schon sehen auch italienische, niederländische, französische und deutsche Rechtspopulisten ihre Stunde gekommen.
Die Reflexe waren zu erwarten: In Wien kokettiert natürlich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit einer Volksbefragung vor der Wiener Wahl, derweil der (von satten 45 Prozent der Bevölkerung gewählte) Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler sein Verständnis von Aufklärung offenbart: „Religionsfreiheit“, so sagte er allen Ernstes, „darf nicht so weit gehen, dass nichtchristliche Religionsbauwerke errichtet werden.“ Die Menschenrechte, so erklärte er schon zuvor, müssten dem „gesunden Volksempfinden“ (Dörfler) weichen. Kärnten sei mit seinem Moscheeverbot wohl auf dem richtigen Weg.
Was ist in den 30 Jahren zwischen diesen beiden Novembertagen in Europa geschehen? Und was erzählt diese juristisch und politisch so hoch brisante Schweizer Volksabstimmung über das aufgeklärte Europa und sein Grundrechtsverständnis?
Das führt zur nächsten Facette in dieser Debatte. Sie handelt von der Angst des Westens, seine Freiheit zu verlieren. Man könnte hier den islamistischen Fundamentalismus ins Treffen führen, den Terror, den Fanatiker über New York, London oder Madrid brachten. Man könnte die patriarchalen Strukturen in arabischen und türkischen Gesellschaften erwähnen, die den oft verhöhnten „Kopftuchmädchen“ und ihren Müttern in Europa zusetzen. Oder all die Studien über heimische Islamlehrer und Prediger. Sie haben ein Problem mit der Demokratie und den Juden – und werden dennoch auf Schulkinder losgelassen.
Diese Kritik am politisierten Islam kommt längst nicht nur von rechts. Es gibt auch linke Kritiker und vor allem Kritikerinnen, oft haben sie „Migrationshintergrund“. Seyran Ates und Necla Kelek etwa.
Doch nur die Rechte versteht es, die Massen für ihre Zwecke zu mobilisieren und zu vereinnahmen. In der Schweiz etwa stimmten auffallend viele Frauen aus dem linken oder feministischen Milieu für das Minarettverbot. Sie fühlten sich angesprochen von den Plakaten, die verhüllte Burka-Frauen im Schatten schwarzer Minarette zeigten. Unter die Fuchtel einer klerikalen Ordnung, so das Signal, will die emanzipierte europäische Frau nicht mehr zurück.
So verständlich manche dieser Ängste sind, so verstörend sind die alten Waffen, mit denen sie dieser Tage wieder einmal bekämpft werden.
Da ist zunächst die Wiederentdeckung des wehrhaften Christentums zu verzeichnen, das vom Staat anderen Religionen zu bevorzugen sei. Dem folgt diese neue Interpretation von universellen Freiheitsrechten, die fortan nur für die christliche Mehrheit gelten sollen. Und dann ist da sogar bei Intellektuellen eine seltsame Argumentationslinie zu erkennen, die bislang den Stammtischen vorbehalten war: Die Maßstäbe islamischer Gottesstaaten werden plötzlich zum Referenzmaß des Westens erklärt.
Der Polemiker Henryk M. Broder zum Beispiel bringt es in einer Eloge auf die Schweizer so auf den Punkt: „ Wenn iranische Frauen in Vollverschleierung durch München flanieren können, müssen europäische Frauen in der Kleidung ihrer Wahl durch Teheran gehen dürfen, ohne von den notgeilen Greifern der Sittenpolizei belästigt zu werden.“ Auch der niederländische Schriftsteller Leon de Winter argumentiert im profil ähnlich: „Versuchen Sie mal, in der Türkei eine Kirche zu bauen!“ Der Westen, so insinuieren de Winter und Broder, soll sich auf das grundrechtliche Niveau der arabischen Gottesstaaten herablassen. Wenn Islamisten Andersdenkende schikanieren, dürfen wir es dann also künftig auch?
Eines fällt hier auf: In der Meinungsschlacht treffen fast nur noch Provokateure aufeinander. Sie wollen ihre religiösen Kämpfe im Namen ihrer Götter und Weltbilder entfachen und finden in Medien nur noch mit gehässigen Parolen Gehör.
Die einen schimpfen Mohammed einen „Kinderficker“ und zählen derweil die Anzahl beschnittener Penisse (siehe Kasten). Die anderen wollen Kopftücher von den Häuptern deutscher Lehrerinnen reißen und beschweren sich zugleich, wenn dann auch Muslime die Kreuze aus den Schulen verbannt wissen wollen. Die nächsten fordern gotteslästerliche Karikaturen in Dänemark zu verbrennen, als ob Blasphemie kein Menschenrecht wäre. Und einige wollen überhaupt am liebsten den Koran verbieten. Weil er, wie der niederländische Provokateur Geert Wilders meint, so schlimm sei wie Hitlers „Mein Kampf“.
Bei all dem Geschrei der Intoleranten wird der Umstand übersehen, dass sich unsere Gesellschaften gerade massiv verändern, und das durchaus friedlich. Rund 16 Millionen Muslime leben innerhalb der EU. Die Mehrheit will Demokratie und Freiheit. Als Bundespräsident Rudolf Kirchschläger 1979 die Moschee am Hubertusdamm einweihte, wohnten in Wien gerade einmal 17.000. Heute sind es zehnmal so viele. Sie sind nicht öfter kriminell als Einheimische
Das gravierende Problem: Viele Muslime sprechen immer noch nicht Deutsch, obwohl sie hier geboren wurden. Das Bildungssystem steuerte (dank konservativer Blockaden) zu spät dagegen. Dennoch brennen in Wien keine Vorstädte. Es ist nicht zuletzt kluge Integrationspolitik, aber auch der Islam, der den Einwanderern im Alltag hilft (siehe Seite 12).
Zwei Millionen Muslime werden laut Statistik Austria im Jahr 2050 in Österreich leben. Mit ihrem Anspruch auf eine neue Heimat geht auch der rechtlich geschützte Anspruch auf Sichtbarkeit ihres Glaubens einher. Kopftücher, Schleier, Moscheen, Minarette: All das sind nur selten Insignien des Fundamentalismus, sondern des neuen Nachbarn, der einen Nachteil hat: er ist meist arm.
Hier wird die nächste Front sichtbar: jene gegen Armut und mangelnde Bildung, zwei Phänomene, die Europa überwunden glaubte. Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter etwa sagt: „Warum stoppen wir die Einwanderung von ungebildeten Menschen, die bei uns keine Fortschritte machen können, nicht einfach?“ Vielleicht, weil diese Menschen einmal auch seinen Hintern im Altersheim waschen? Auch der deutsche Sozialdemokrat und Bundesbanker Thilo Sarazzin verhöhnte türkische Obsthändler, die angeblich nur „Kopftuchmädchen“ in die Welt setzen. Wenn sie ihr Obst kaufen, schläft er noch.
„Bei Moscheedebatten handelt es sich um Machtkonflikte“, schreibt Stefano Allievi in seiner Studie „Moscheekonflikte in Europa“. Es gehe um die Verteidigung der Macht gegenüber Zuwanderern. Anrainer vermengen oft ihre Ängste vor dem Nachbarn mit Sorgen um Parkplatzmangel und Lärmbelästigung. Rechte gießen Öl ins Feuer, indem sie Fundamentalismus ins Spiel bringen, wo oft keiner ist. Allievi schreibt von einer „ernsthaften potenziellen Gefahr“, die nicht durch die islamischen Gemeinden entstehe, sondern durch die Aktivisten, die gegen sie mobilisieren – vielleicht in der Hoffnung, muslimische Extremisten so lange zu provozieren, bis sie wirklich zuschlagen?
Ob sich die islamische Welt auch diesmal provozieren lässt? „Hoffentlich nicht“, sagt der Wiener Integrationsbeauftragte Omar Al Rawi. Führende Imame rufen ihre Gläubigen zur Besonnenheit und zum Dialog auf. „Die Schweiz“, so höhnte die türkische Regierung lieber, „fällt in ein mittelalterlich-engstirniges Verhalten zurück.“
Das ist die bittere Konsequenz dieses Dramoletts: Sie erweist auch arabischen Despoten einen Gefallen. Sie dürfen das heuchlerische Europa kritisieren – ihre eigenen mittelalterlichen Gesetze zu reformieren, das bleibt ihnen erspart.

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Kategorien: Texte für den FALTER
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  1. Atheist
    1. Januar 1970, 00:00 | #1

    Tolle Idee! Warum nicht auch gleich Kirchturmverbot? Dann hätte jeder seinen Frieden und die Religionsgemeinschaften gleiches Recht. Aber schon mal versucht, mit Fundamentalisten zu diskutieren?

  2. Xprtz
    1. Januar 1970, 00:00 | #2

    Ich bin Schweizer. Ich habe eine gute solide Ausbildung und ich musste mir daher nie über meine Zukunft Gedanken machen. Oder besser gesagt ich hatte keine Angst vor der Zukunft. Meine Eltern waren seit je her linke Wähler, immer. Und in diesem Sinne wurde ich auch erzogen.
    Da ich nicht mehr in der Schweiz lebe sondern in Südamerika, habe ich diese Minarett Diskussion nur am Rande mitbekommen. Trotzdem verstehe ich den Ausgang der Abstimmung sehr gut. Ich will erzählen warum.
    Wie bereits angesprochen wurde ich ohne irgendwelche rechte Einflüsse erzogen, das bezieht sich auch auf ausserhalb meiner Familie. Ich hatte auch dort nie mit Leuten aus der rechten Szene zu tun. Ich bin also sicher kein Rassist. Und ich bin auch kein Dummkopf und höre mir das Gelaber dieser SVPler ala Blocher und Co an. Die Leute sind clever und wissen halt wie man den Durchschnitt der Leute verarscht. Und trotzdem, mich bedrückt etwas. Es ist eine Angst in mir, die ich nicht länger verschweigen kann und will. Es ist die Angst vor dem Islam.
    Doch warum ist das eigentlich so? Ich bin mit vielen Moslems gross geworden. So ist das bei meiner Generation als Städter. Und ich hatte bis auf 2-3 Vorfälle nur gute Erfahrungen mit Moslems gemacht. Denn die meisten sind doch, genau wie alle anderen – nette Leute. Und genau hier entsteht ein Problem für mich persönlich. Genau hier liegt dieses etwas was mir Angst macht und mich bedrückt. Obwohl ich mit den Menschen an sich nur gute Erfahrungen habe habe ich dennoch angst.
    Warum habe ich angst vor dem Islam? Da gibt es eine Reihe von Gründen welche da zusammenhängen. Zum einen weiss ich, dass der Islam nicht nur “Anweisungen” zum menschlichen Zusammenleben gibt, sondern eigentlich eben über das ganze Leben “bestimmt”. Dazu gehört eben auch die Politik und da sehe ich eine Gefahr. Zum anderen gibt es eigentlich nichts was man dem Islam gegenübersetzen kann. Denn das Christentum ist in der Schweiz… Hmm… Sagen wir mal quasi innexistent. (Klar ist das übertrieben aber mal ehrlich. Ich habe nicht viele Schweizer Freunde, welche sich als Christen bezeichnen. Aber jeder meiner Türkischen Freunde nennt sich einen Moslem.)
    Diese Tatsache führt bereits zu einem politischen Problem. Nämlich dass die Moslems im Namen ihres Glauben etwas verlangen können. Wenn nämlich die Schweizer im Namen des Glaubens etwas verlangen, dann nimmt ihnen das kein Schwein ab. Denn für die meisten Schweizer hat eben das Christentum keinen hohen Stellenwert mehr. Wenn es doch so wäre, dann hätte man die Kreuze in den Schulen nicht wegen einigen Moslems abgenommen.
    Weiter geht es mit der Unterwanderung durch die Moslems im Wirtschaftlichen Bereich. Und auch hier mache ich niemandem einen Vorwurf, denn ich bin Kapitalist. Was meine ich also damit? Als Beispiel nenne ich einen Freund aus meiner Jugendzeit, ein Moslem, welchen ich aus meinem Fussballverein kannte. Seine Familie hatte kaum Geld aber er war immer ein richtig netter Typ. Als er 18 Jahre alt war hatte er eben seine zweite Lehre abgebrochen und eröffnete einen Dönerladen. Ich staunte nicht schlecht und ich frage ihn wie das gemacht hatte.
    Ganz einfach. Ich hab mir das Geld geliehen. Von Freunden (natürlich keine Schweizer, wir machen das nicht). Die Moslems halten zusammen. Die Schweizer wissen nicht einmal mehr was das heisst! Gegen die Moslems haben die Schweizer keine Chance!
    Darum bin ich mir eigentlich sicher, dass der Islam sich weiter vorarbeiten wird. Moslems werden mit immer grösserer Zahl in allen Bereichen des Lebens Einzug halten. Dazu gehört auch die Politik.
    Ich weiss. Man wird jetzt sagen, dass es Gesetze gibt und dass in der Schweiz die Gesetze über den Gesetzen des Koran stehen. Aber Gesetze können nun mal geändert werden.
    Ich weiss nicht ob jemand für meine Angst ein gewisses Verständnis aufbringen kann. Es ist mir auch einerlei. Aber in der ganzen hitzigen Diskussion war es mir irgendwie wichtig einmal eine sehr persönliche Meinung preis zu geben, welche nicht nur auf den Standart-Aussagen herumreitet.
    Und um noch etwas zu sagen. Ich weiss nicht wie ich abgestimmt hätte, würde ich noch in der Schweiz leben. Denn ich weiss, dass dieses Resultat den Islam nicht aufhalten wird, kein bisschen. Und mir persönlich ist es auch egal ob da noch so ein Turm steht oder nicht. Ich habe die Flucht nach vorne ergriffen. Ich möchte nicht abwarten und zusahen was geschieht. Ich bin weg…

  3. peter
    1. Januar 1970, 00:00 | #3

    Spanien
    “Scharia-Gericht” verurteilte Frau zu Tode
    08. Dezember 2009, 10:27
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    Katalonische Polizei zerschlägt Fundamentalisten-Bande – Opfer konnte Hinrichtung entkommen
    Tarragona/Wien – In der nordostspanischen Region Katalonien hat die Polizei eine aus fundamentalistischen Muslimen bestehende Bande zerschlagen, die eine angebliche Ehebrecherin nach den Gesetzen der Scharia zum Tode verurteilt hatte. Wie die spanische Zeitung “El Pais” am Dienstag in ihrer Internetausgabe berichtete, wurden neun Personen festgenommen. Die Frau konnte eigenen Angaben zufolge ihren Henkern kurz vor der Hinrichtung entkommen.
    Ein Untersuchungsrichter in Tarragona hielt die Aussagen der Frau für glaubwürdig und ordnete die Festnahme von neun aus Nordwestafrika stammenden Personen an, die der ultrakonservativen islamischen Strömung des Salafismus anhängen. Ihnen wurde Freiheitsberaubung, Mordversuch und die Bildung einer illegalen Vereinigung vorgeworfen.
    “Islamisches Gericht” gebildet
    Die Verdächtigen, die offenbar über große Autorität innerhalb ihrer Gemeinschaft verfügen, hatten ein “islamisches Gericht” gebildet. Dieses befand, dass die ebenfalls aus Nordafrika stammende Frau ihrem Gatten untreu gewesen sei und daher hingerichtet werden müsse. Auch die Familie der Frau billigte den Scharia-Prozess. Die Verurteilte wurde an einen abgelegenen Ort verschleppt. Sie konnte nach eigener Darstellung jedoch in einem unbewachten Moment fliehen und die Polizei um Hilfe bitten.
    Laut “El Pais” ist der Salafismus in der katalonischen Provinz Tarragona merklich präsent. Allerdings sei bisher kein Fall von Scharia-Gerichtbarkeit bekanntgeworden, bei dem – wie in Saudi-Arabien oder Nigeria – Ehebrecher zum Tod durch Steinigung verurteilt wurden. Die Salafisten berufen sich auf die “Al-Salaf al-Salih” (“Verehrenswürdige Vorfahren”), die frühen Anhänger des Propheten Mohammed, die genau im Einklang mit dem “wahren Islam” gelebt haben sollen. (APA)

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