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17. Aug 2009

Zensur-Affäre: Justizministerium gibt meine Website wieder frei

Soeben erreicht mich dieses Mail (siehe unten). Justizbeamte dürfen wieder Florian Klenk lesen und dort über das Wort “Sex” stolpern, einen “Klenk-Filter” gibt es angeblich nicht.
Übrigens: Über die Kommentarfunktion kann man dem Falter Missstände anonym melden.
“Sehr geehrter Herr Dr. Klenk!
Wie von mir vermutet beinhaltet Ihre Website Wörter und Inhalte, die in die
unten angeführten Kategorien (Kategorien Sex, Chat, Gambling, und Hacking
bzw. Spyware,criminal activity, violence, weapons, illegal drugs) fallen und
daher gesperrt wurden. Ihre Website wurde soeben wieder freigeschaltet und steht justizintern somit wieder zur Verfügung.
Beste Grüsse
Katharina Swoboda”

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Kategorien: Reportagen
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  1. 1. Januar 1970, 00:00 | #1

    Die Lösung der Problematik: Transparenz
    Es ist für einen kritischen Betrachter des politischen Geschehens – vor allem der Rolle der Staatsanwaltschaften etc. – geradezu erschütternd, welche Kommentare zu verschiedenen Medienberichten abgegeben werden. Eine Lösung der Probleme oder von Teilproblemen bestünde darin, dass Betroffene bestimmte Fälle in allen Details auf der website http://so-for-humanity.com2000.at veröffentlichen. Da es für die Betroffenen keine Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit gibt, könnten symptomatische Fälle einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die Diskussion versachlicht und damit effektive Lösungen der Problematik gefunden werden.

  2. 1. Januar 1970, 00:00 | #2

    Der “KGB” lässt grüßen….

  3. gurkenhals
    1. Januar 1970, 00:00 | #3

    justizministeriumsmitarbeiter erreichen während ihrer arbeitszeit die website von florian klenk nicht mehr. was für ein skandal! ich bin wohl gerade ins sommerloch gefallen…

  4. peres
    1. Januar 1970, 00:00 | #4

    erschreckend ist, dass eine ministerin, die die österreichische rechtsordnung offensichtlich nicht ausreichend kennt, richterin war!
    da muß man sich in diesem staat fürchten!

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