Kommentare zu Scharia in St. Joseph Ver 3.0 2011-05-29T22:39:13Z http://www.florianklenk.com/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/feed/ WordPress Von: Barbara K Barbara K http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3812 2010-11-06T00:22:57Z 2010-11-06T00:22:57Z Und was ist an den genannten Positionen, der Überzeugung, dass die Bibel das Wort Gottes ist, so schlimm?

Man darf auch glauben, dass die Homosexualität veränderbar ist. Oder dass die Welt durch einen Schöpfer geschaffen wurde.

Wollen Sie etwa verbieten, das zu glauben?
Hoffentlich nicht …

Wir dürfen nun mal glauben, was wir wollen.

Was wir nicht dürfen, ist, anderen zu verbieten, das, was wir glauben, zu kritisieren.

Frau Dr. Schirmacher tut das nicht.

Omar Al-Rawi jedoch tut das.

Und genau das ist das Problem.

Diese Problemtik entfaltet Florian Klenk in seinem Artikel, denn in einem Land der Meinungsfreiheit ist es nicht zu dulden, dass jemandem verboten wird, einen Vortrag zu halten, weil er Kritik an der Art der Ausübung einer Religion übt.

Da hätten wir ja wirklich die gleiche Situation wieder, wie sie in Österreich bis vor einigen hundert Jahren in Bezug auf die katholische Kirche bestand. Das kann wohl nicht sein. Das hatten wir schon – und überwunden.

Ich hoffe, Sie können die Problematik jetzt nachvollziehen.

Ich bin angetan von Florian Klenks ausgewogenem Artikel.

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Von: Barbara K Barbara K http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3811 2010-11-06T00:20:28Z 2010-11-06T00:20:28Z Undd was ist an den genannten Positionen, der Überzeugung, dass die Bibel das Wort Gottes ist, so schlimm? Wollen Sie etwa verbieten, das zu glauben?

Man darf auch glauben, dass die Homosexualität veränderbar ist. Oder dass die Welt durch einen Schöpfer geschaffen wurde.

Wollen Sie etwas verbieten, das zu glauben?
Hoffentlich nicht …

Wir dürfen nun mal glauben, was wir wollen.

Was wir nicht dürfen, ist anderen verbieten, das, was wir glauben, zu kritisieren.

Frau Dr. Schirrmacher tut das nicht.

Omar Al-Rawi jedoch tut das.

Und genau das ist das Problem. Diese Problem entfaltet Florian Klenk in seinem Artikel, denn in einem Land der Meinungsfreiheit ist es nicht zu dulden, dass jemandem verboten wird, einen Vortrag zu halten, weil er Kritik an der Art der Ausübung einer Religion übt.

Da hätten wir ja wirklich die gleiche Situation wieder, wie sie in Österreich bis vor einigen hundert Jahren in Bezug auf die katholische Kirche bestanden hat. Das kann wohl nicht sein. Das hatten wir schon – und überwunden.

Ich hoffe, Sie können die Problematik jetzt nachvollziehen.

Ich bin angetan von Florian Klenks ausgewogenem Artikel.

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Von: Barbara K Barbara K http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3810 2010-11-06T00:11:58Z 2010-11-06T00:11:58Z Korrigiere: …. dass die Zufälligkeit des Beginns allen Lebens gelehrt wird.

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Von: Barbara Knoll Barbara Knoll http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3809 2010-11-06T00:08:50Z 2010-11-06T00:08:50Z Und was ist daran schlecht?? Ich darf doch diese Dinge glauben – wir haben Glaubensfreiheit. Ich darf mich auch dafür einsetzen, dass der Glaube an die Schöpfung in Schulen gelehrt wird. Ich darf mich auch dafür einsetzen, dass die Zufälligkeit des Beginns allen Lebens gelehrt ist. Auch das gehört zur Freiheit eines Staatsbürgers. Also welches Problem haben Sie damit? Warum stellen Sie das so als Unding hin? Sehen Sie das als Erlaubnis, dass einer Wissenschaftlerin mit diesem Glaubenshintergrund ein Auftritt verboten wird?? Hoffentlich nicht …

Weder der Schöpfungsglaube noch der Glaube an die zufällige Entstehung des Lebens ist wissenschaftlich erwiesen. Es wird also auf jeden Fall etwas gelehrt, das nicht bewiesen ist – ob Zufälligkeit oder Schöpferglaube. Und genau das muss ehrlicherweise den Kindern gesagt werden. Doch das wird es nicht: die Evolution, zufällige Entstehung von Leben zu Beginn, wird als bewiesen gelehrt – und ist doch auch nur eine Hypothese!! Es gibt nun mal keine Beweise dafür, wie das Leben entstanden ist.

Was ich nicht darf, ist anderen verbieten, meine Ansichten zu kritisieren oder einen kritischen Vortrag über meinen Glauben zu halten.

Frau Dr. Schirmacher tut das auch nicht.

Doch Omar Al-Rawi tut das.

Und genau das ist das Problem, das Florian Klenk in diesem sehr ausgewogenen Artikel darstellt.

Ich hoffe, Sie können jetzt nachvollziehen, was das Problem mit der Intervention von Omar Al-Rawi ist. Hier in Österreich haben wir Meinungsfreiheit – daher kann so etwas nicht geduldet werden.

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Von: Harry Dworaczek Harry Dworaczek http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3452 2008-12-09T17:38:05Z 2008-12-09T17:38:05Z Warum wird hier eine bekannte evangelikale Fundamentalistin verteidigt, die Leugnet Mitglied der Laussaner Bewegung zu sein:
“. Die Autorität der Bibel
Wir halten fest an der göttlichen Inspiration, der gewissmachenden Wahrheit und Autorität der alt- und neutestamentlichen Schriften in ihrer Gesamtheit als dem einzigen geschriebenen Wort Gottes. Es ist ohne Irrtum in allem, was es bekräftigt und ist der einzige unfehlbare Maßstab des Glaubens und Lebens. (…)
. Die Autorität der Bibel
Wir halten fest an der göttlichen Inspiration, der gewissmachenden Wahrheit und Autorität der alt- und neutestamentlichen Schriften in ihrer Gesamtheit als dem einzigen geschriebenen Wort Gottes. Es ist ohne Irrtum in allem, was es bekräftigt und ist der einzige unfehlbare Maßstab des Glaubens und Lebens. (…)”
http://www.religionswissenschaft.info/2007/08/25/stichwort-lausanner-bewegung-und-lausanner-verpflichtung/

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Von: ha|ns ha|ns http://blog.bassena.org/ http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3451 2008-06-08T21:38:12Z 2008-06-08T21:38:12Z Gleich mal vorweg, ich find’s auch befremdlich, was da in Traun gelaufen ist. Ich weiß allerdings auch nicht, was Al Rawi nun genau angestellt hat. Das einzige was ich bislang an Fakten über den Vorfall gelesen habe, war ein Brief an das Personenkomitee, wo Frau Schirrmachers Hintergrund, etwas überzogen vielleicht, aber scheinbar nicht ganz falsch beleuchtet wurde. Vielleicht war da aber auch noch viel mehr Druck. Falls nicht, bliebe zu hinterfragen, warum die (tlw. evangelikalen) Veranstalter so schnell “eingeknickt” sind und dadurch aus der mutmaßlich evangelikalen Frau Schirrmacher eine Art Märtyrerin gemacht haben.
Und zur “evangelischen” Allianz: Dass die “evangelisch” sei, ist im wesentlichen ein sprachliches Missverständnis, das der Allianz auch hilft, nicht so sehr im Fundi-Eck zu stehen. “Evangelisch” war früher die deutsche Übersetzung für das engl. “evangelical”, mittlerweile nimmt man hier idR “evangelikal”, um genau diese Verwechslung zu vermeiden. Aber es gibt ohnehin bessere Anhaltspunkte als den Namen, um zu sehen, wes Geistes Kind sie sind: Die evangelische Allianz ist nach Eigenangaben Teil der World Evangelical Alliance. Und das sind halt nun mal jene evangelikalen Bibelfundis, die den Kreationismus an den Schulen haben wollen, in Jesus Camps Fünfjährigen Harry Potter als schwarzen Hexer austreiben oder auch mal in ihrer Ex-Gay-Bewegung Homosexuelle “heilen”.
Frau Schirrmacher ist übrigens nicht bloß Mitglied der ev. Allianz, sie sitzt auch im Vorstand. Und ihr Institut wurde von der Lausanner Bewegung (einer Art “Dachorganisation” der Evangelikalen) gegründet. Daher sind ihre Beteuerungen, sie habe mit all dem als “evangelische Christin” nix zu tun, mit Vorsicht zu genießen und widersprechen auch so ziemlich jeder Lebenserfahrung. Auch das Herausgeben eines Betkalenders, über den Muslime zum rechten Glauben gebetet werden mögen, wäre für eine evangelische Christin eher ungewöhnlich und entspricht viel eher dem missionarischen Eifer einer Evangelikalen.
Dennoch möchte ich ihr nicht absprechen, dass sie öffentlich sehr gemäßigt auftritt und nach außen durchaus den Anschein von Ausgewogenheit und Sachlichkeit vermittelt. Nur das Bild, das in den Medien gezeichnet wurde – da der böse Al Rawi, dort die arme, renommierte Wissenschaftlerin – scheint mir verzerrt. Ich denke, Al Rawi ist nicht so sehr der Wolf und Schirrmacher nicht so sehr das Lamm, als das sie hier gegeben werden.

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Von: UnsichtbarerGeist UnsichtbarerGeist http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3450 2008-06-05T14:46:08Z 2008-06-05T14:46:08Z Im Grunde ein guter Artikel, bis auf diese Aussage:
“Zu Recht rügt er auch die hetzerischen Aussagen von Politikern wie der blauen Stadträtin Susanne Winter, die Mohammed einen Kinderschänder nannte.”
Hier hätte der Autor zumindest recherchieren sollen, um die Aussagen von Frau Winter zu überprüfen. Denn dass Mohammed als über 50-jähriger mit einem 9-jährigen Kind Geschlechtsverkehr hatte, kann man in den islamischen Überlieferungen nachlesen.
(siehe z.B. http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/hadithsunnah/bukhari/058.sbt.html#005.058.236 )

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Von: alm alm http://www.supernature.at http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3449 2008-06-04T08:36:17Z 2008-06-04T08:36:17Z Da es sich schlussendlich um eine Privatsache handelt, ist die Einmischung in diese Angelegenheit nur bedingt berechtigt. In der religiösen Systematik ist Al Rawis Handlungsweise ja nur konsequent. Religionsfreiheit beinhaltet, wertfrei festgestellt, in sich schlüssige Aussagen und Handlungen als solche auch zu tolerieren. Politisch liegt der Fall anders: Al Rawi, der in diesem Fall auch zufällig SPÖ-Gemeinderat ist, sollte die Konsequenzen dort zu spüren bekommen, wo es angemessen ist: Innerhalb seiner Partei und an der Wahlurne. Es ist leider nicht davon auszugehen, dass die SPÖ hier irgendeine Maßnahme setzen wird.

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Von: Helge's Blog Helge's Blog http://www.helge.at/2008/06/florian-klenk-ueber-al-rawi/ http://altneu.han-solo.net/wordpress/2008/06/03/scharia-in-st-joseph/#comment-3453 2008-06-03T16:36:03Z 2008-06-03T16:36:03Z Florian Klenk über Omar Al Rawi

Anschließend an die Diskussionen, die die Beiträge ‘Broder redet Tacheles‘ und ‘An die eigene Nase fassen statt Präventivparanoia‘ hier im Blog ausgelöst haben – So kann differenzierte Islamkritik aussehen:
Florian Klenk: S…

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