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Die iranische Sittenpolizei

Wer wissen will, wie der islamische Tugendterror im Islam aussieht, kann das Weblog meines Kollegen Jörg Lau besuchen und dort Bilder und Videos von der Hatz der Religionswächter gegen die Jugend sehen. All das hat freilich nichts mit dem Islam zu tun. Der Mullah-Staat wirkt morsch wie die Sowjetunion. Wann fällt endlich der Ölpreis?...

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"Steig aus!"

In den Wäldern an Tschechiens Grenze kämpft eine Frau gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution (für Redaktionsbüro Ost) Die Eltern warfen sie raus. Es ist Zeit, sagten sie, dass du eigenes Geld verdienst. In einer Annonce in Litauen las Petra: „Billiges Taxi nach Europa“. Von einem Traumjob als Tänzerin war die Rede. Doch schon vor der tschechisch-deutschen Grenze bog das Taxi ab. Es folgte einem dieser Neonschilder, die...

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"Angriff!"

Offiziere machen gegen den Verteidigungsminister mobil - mit bedenklicher Kriegsrhetorik (für die ZEIT) Vor langer, langer Zeit regierte ein junger, fortschrittlicher Sozialdemokrat namens Caspar Einem das Innenministerium. Das passte den Generälen nicht – etwa dem damaligen Generaldirektor Michael Sika. Die »Sicherheit der Republik« sah Sika durch »Sozialarbeiter« Einem in Gefahr. Gezielt intrigierte er gegen seinen Minister und steckte der Presse vertrauliche Informationen zu. Am Schlachtfeld des...

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"Ohne Mutter wär ich tot"

Er fährt mit dem Sportwagen durch Bremen, und die Leute ­zeigen auf ihn: Murat Kurnaz ist eine öffentliche Person geworden. Wie hat er die Folter bewältigt? Wie lebt er jetzt? Ein Besuch beim ehemaligen Guantánamo-Häftling in seiner Heimatstadt. (für DIE ZEIT/ Foto: Michael Jungbluth) (hier auch als Audio-File zum anhören) Ein tiefergelegter Sportwagen rollt um die Ecke des Bremer Bahnhofs, darin sitzt Murat Kurnaz. Er hat...

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Der Tag danach

In einem Militärkrankenhaus in der Pfalz versammelt die US-Armee ihre schwer verletzten Soldaten. Die Devise: positiv denken! (für DIE ZEIT) In seinem Land zählte er zur Unterschicht – und so war Arthur Watson wohl empfänglich für die Versprechen der Rekrutierungsoffiziere, die in schneidigen Uniformen vor seiner Highschool standen. »Wir können dir das Leben in der Gosse ersparen«, versprachen sie. »Ich danke diesen Jungs noch heute dafür«,...

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Geld für die Gattin - Kampfjets für den General

Schuldumkehr: die Causa Eurofighter ist ein Lehrstück moderner Korruptionsbekämpfung. (für DIE ZEIT) So ein Fest hat die österreichische Luftwaffe wohl lange nicht gesehen. Der damalige österreichische Verteidigungsminister Günther Platter, seine ranghöchsten Generäle und ein Manager der europäischen Flugzeug- und Rüstungsfirma EADS kamen auf dem österreichischen Fliegerhorst im kleinen Städtchen Langenlebarn zusammen, um ein wenig Spass zu haben: „In einem aus Holz gezimmerten Flugzeug“, so erinnert...

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Der mit der Fliege

Wolfgang Schüssels Volkspartei führte Österreich in die Europäische Union – und dann doch noch in die provinzielle Isolation. (zum Abschied Wolfgang Schüssels für das Album des Standard) Wenn man Deutsche Politikexperten und Journalisten dazu zwingt, über die Ära Wolfgang Schüssel nachzudenken, dann dauert es einige Zeit, ehe man nach dem Schulterzucken auch eine Antwort bekommt. „Das ist doch der mit der Fliege?“, sagt ein Kollege. „Das...

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Eurofighter: Telefonat mit einem Staatsanwalt

Warum die Justiz in Sachen Eurofighter schläft (für DIE ZEIT) Die Frau des mittlerweile suspendierten Luftwaffenchefs bekommt vom Eurofighter-Lobbyisten ein »Darlehen« über 87600 Euro. Eine Firma, die dem ehemaligen Chefwerber der Haider-Parteien, Gernot Rumpold, und seiner Frau gehört, erhält vom Rüstungslobbyisten sechs Millionen »Werbegeld«. Die Summe wird großzügig investiert – für Termine bei Politikern, wie nun bekannt wird. Scheingeschäfte, Korruption? Bestechung? »Nein, nein!«, sagen die Verantwortlichen,...

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Nachher sind nur manche klüger

Die Einvernahme von Frank-Walter Steinmeier zeigt: Der BND-Untersuchungsausschuss ist besser als sein Ruf (für DIE ZEIT) Sechs Stunden dauerte die Anhörung. Doch schon nach der Hälfte der Befragung hatte Frank-Walter Steinmeier lässig sein Sakko ausgezogen, für einen Augenblick die Hände hinter dem Nacken verschränkt und in die untergehende Frühlingssonne geblickt, die durch die Scheiben in den Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin schien. Draußen auf der Spreebiege...

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