Prügel um Kampusch
Wir erinnern uns: PR-Berater und betreuende Ärzte hatten die sichtlich traumatisierte Natascha Kampusch vor Kameras und Boulevardmedien gesetzt, damit den wilden Paparazzis Einhalt geboten werde und der Bouleavard die “Schutzhand” über sie hält. Nur so, erklärte ihr Medienmanager Dietmar Ecker in der Zeit, könne man den Druck von ihr nehmen.
Was für eine Fehleinschätzung. Das genaue Gegenteil ist nun eingetreten. Natascha Kampusch, die vor dem TV Auftritt in Wien unerkannt herumgehen konnte, wird nicht und nicht in Ruhe gelassen. Nun musste sich ihr Vater mit einem spanischen Kamerateam prügeln, das Kampusch in der Innenstadt aufgelauert hatte. Sie sollte die Berater wechseln, die ihr rieten, ihr Gesicht vorschnell einem Millionenpublikum und diesem Chor der Hyänen zu zeigen.
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