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Teutsches Volxlied

Können Sie sich noch an diese Mitschüler erinnern, die keiner mochte. Weil alles, was sie getan haben so peinlich war. Manche ändern sich nie. Hier rappt zum Beispiel H.C. Strache. Nicht einmal der kann noch ein ordentläches teutsches Volkslied!...

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Rückkehr aus Guantánamo

Murat Kurnaz kehrt aus Guantánamo zurück. Sein Fall zeigt die Schattenseiten des Anti-Terrorkampfes (für die ZEIT) Mehr als viereinhalb Jahre hat Rabyie Kurnaz auf diesen Anruf gewartet. Sie hatte das Zimmer ihres Sohnes kaum verändert, manchmal roch sie sogar an seinem Trainingsanzug.Vergangene Woche kam endlich die Nachricht aus Guantanamo: Murat Kurnaz wird seinen Käfig im US-Internierungslager verlassen und darf zurück in seine Heimat Bremen. Kurnaz Anwalt...

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ORF: Lindners Fall

Alexander Wrabetz ist also ORF-General. Lindners Fall zeigt: Man kann es auch zu weit treiben, mit der Macht. Arm in Arm mit Politikern auf Bälle gehen. Bei ÖVP Veranstaltungen nicht distanziert auf der Pressetribüne, sondern in Mitten der Mächtigen sitzen. Die ZiB zum provinziellen Österreich-Bild machen. Kritische Redakteure beschimpfen und bedrohen: Das geht zu weit - auch in Österreich. Lindner & Mück haben nun die Rechnung...

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Operation: "War da was?"

Bald wird gewählt. Vielleicht neigen sich sechs Jahre schwarzorangeblau zu Ende. Ehe dies geschieht, wollen wir hier ein kleines Experiment wagen. Die Welt da draußen möge in ein paar lexikalischen Zeilen hierher posten, was diese Regierung für das Land bedeutet hat. Los gehts!...

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"Hisbollywood"

Ganz gute weiterführende Notizen zu dem Begriff liefern die Kühlschranknotizen...

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Al Attac?

"Was eigentlich", schreibt mein Kollege Jochen Bittner in seinem Blog, "unterscheidet al-Qaida von den klassischen internationalistischen Protestbewegungen der Linken? Mir scheint, nicht viel." Bittner weiter: "Was also, frage ich einmal ganz experimentell, ist al-Qaida eigentlich anderes als eine bombende, muslimische attac-Bewegung?" Hat sich da, ganz experimentell, wer verrannt? Nein, nicht jede internationalistische Protestbewegung ist zunächst mal "links". Da wäre noch die heilige Kirche, die auch lange...

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Chefs von gestern

Der Fernsehkommandant Mück und der Polizeige­neral Horngacher: Diese beiden Nestroy-Figuren haben mehr miteinander zu tun, als man denken möchte. Sie beide sind/waren zunächst Liebkinder der ÖVP. Der eine, weil er die "roten Gfrieser" (c Andreas Khol) im ORF einschüchterte und sogar abfällig über deren körperliche Eigenschaften herzog. Der andere, selbst ein Roter, weil er die schwarze Polizeireform mit der dafür notwendigen Brutalität umsetzte und schließlich selbst...

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Horngacher & Grasser

Was ich an Grasser, Horngacher & Co. nicht verstehen kann: wieso lassen sich österreichische Würdenträger immer mit Peanuts - diesmal ein paar Reisegutscheine - beschenken? Warum sind sie selbst beim Nehmen kleinlich?...

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Green Helmet und die Blogger

AP hat - so wie der Stern - die Geschichte von "Green Helmet", dem angeblichen Hisbollah-Presseoffizier recherchiert. An den Vorwürfen, er sei ein Terrorist, ist - so scheint es - nicht viel dran. Aber vielleicht hat AP sich ja von den Terroristen kaufen lassen. Die konservativen und selbstgerechten Blogger werden sich von ihren Verschwörungstheorien natürlich nicht abbringen lassen - so wie die Islamisten nun behaupten werden,...

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Wer eine Reise macht....

Weihnachtsgeschenke an die Polizei seien "durchaus üblich", sagt der Anwalt des suspendierten Polizeigenerals Roland Horngacher, laut Standard. Das stimmt - und die immer mutiger werdenden Korruptionsermittler kämpfen schon seit langem gegen dieses "Anfüttern" an, wurden aber ausgelacht. Hier mein Text dazu. Jetzt offenbar nicht mehr. Horngacher wird dennoch nicht verurteilt werden. Die Sache ist verjährt - und der Vorwurf des Geheimnisverrates ist nicht beweisbar, weil der...

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Der Rat der falschen Wächter

Der Fall Green Helmet: Wie Blogger im Libanonkrieg mit Halbwahrheiten Propaganda betreiben (für DIE ZEIT) Pressefotografen als Handlager von Hisbollah? Die Fotos von der Bergung der Kinderleichen in Kana – nur inszeniert? Bilder von Bombenruinen: gefälscht? Renommierte Nachrichtenagenturen müssen sich dieser Tage vorwerfen lassen, Teil von »Hisbollywood«, der Propagandamaschine der Islamisten, zu sein. Den Vorwurf erhebt eine Kompanie von Bloggern und Hobbyjournalisten, die es mit ihren...

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Zenas Weblog

Weblogs ereifern sich dieser Tage in wüsten Verschwörungstheorien. Retter, die Bombenopfer bergen, sollen Hisbollah-Leute sein (Beweise dafür gibts nicht) und die böse "westliche" und "kommerzielle" Presse lässt sich für "Hisbollywood" einspannen. Mehr davon in Kürze. Es gibt auch wertvollere Blogs zum Krieg. Seit der Krieg im Libanon wüstet, schreibt die libanesische Künstlerin Zena el-Khalid ein berührendes Tagebuch. Es kommt ohne Verschwörungstheorien aus....

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Gestempelter Rauch

Der schlechteste Fotoshop- Betrug der Welt. Reuters Fotograf Adnan Hajj peppte ein Foto aus Beirut etwas stümperhaft auf. Manche Häuser sind nun doppelt zu erkennen, der Rauch weht nun zweimal durchs Bild. Das Foto rutschte durch den reuters sicherheitscheck, doch Blogger deckten den Schwindel auf. Der Fotograf hat dem Libanon keinen großen Dienst erwiesen. Mehr über den Krieg der Bilder in Kürze hier....

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Westis frische Winde

Stellen wir uns vor, es gäbe einen Menschen, der sich zu Weihnachten 1999 zu Bett gelegt hat – und heute wieder aufgewacht ist. Dann hätte er ORF-On angeklickt und diese Meldung vorgefunden. Was hätte sich dieser Mensch gedacht? "Schüssel streut Frauen in der Regierung Rosen. Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel kann sich einen Vizekanzler Peter Westenthaler vorstellen. "Wenn die Wähler ihn wollen und das Verhandlungsergebnis (bei...

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Wie mutig dürfen Grüne sein?

Die Grünen fordern "Weg mit Lebenslang". Find ich gut, allerdings strategisch katastrophal platziert. Das Wahlvolk wird so schnell nicht mitkommen. Leserin "Anna" postete nun das: verzeihung, die umgekehrte logik wäre, dass die grünen so knapp vor der wahl möglichst KEINE komplexen themen ansprechen. daraus würde dann was genau resultieren? happy pics mit grünen spitzenkandidaten und möglichst feschen, glücklichen immigranten, die vielleicht auch noch DJs sind?...... Ja,...

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Weg mit Lebenslang?

Die Grünen fordern die Abschaffung der lebenslangen Haft. Das ist grundsätzlich klug, denn die Lebenslange ist die Schwester der Todesstrafe. Ihr Haftende ist der Tod. Resozialisierung ausgeschlossen. Wer mal dreißig Jahre und mehr im Knast sitzt, kommt kaum noch zurück in die Gesellschaft. Ob es klug war, ausgerechnet vor der Wahl so eine Experten-Debatte loszutreten? Wieder einmal werden die Grünen das Wahlvolk verschrecken. Denn es gibt...

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aktuelle Kommentare

  • Hans » Wertekompass verloren?: Sehr geehrter Herr Klenk, ich habe mir vor ein paar Jahren auch ein neues Auto zugelegt und kurz darauf einen ... »
  • Ein Jurist » Wertekompass verloren?: Sehr geehrter Herr Klenk! Die Namen der Geschäftsführer der Firma Kleiderbauer, der Gebrüder Graf, werden im ... »
  • » Wertekompass verloren?: Ich erkenne in diesem Artikel ein besonders deutliches Hervortreten einer gewissen naiven Staats- und Justizgl ... »
  • Altenburger » Wertekompass verloren?: ASchon wirklich idiotisch, was so mancher hier über "Aktionismus" schreibt. Und solche Leute sind bei den Grün ... »
  • Franz Gratzer » Wertekompass verloren?: Werter Klenk, ich will mich nicht in Ihren Feldzug gegen die Grüne Politik einmischen. Offenbar gelingt es ab ... »
  • Stefanie P. » Wertekompass verloren?: Ich schätze ihre Artikel und Recherchen im "Falter" normalerweise sehr. Diesmal bin ich schockiert: Sie verkle ... »
  • M. Weber » Wertekompass verloren?: @ Michael B.: Der § 278a StGB wurde nicht - wie von Ihnen behauptet - von Schwarz/Blau eingeführt, sondern vo ... »
  • Herta » Wertekompass verloren?: Gibts dafür auch Beweise? Das sind doch alles Behauptungen um die Tierschützer anzuschwärzen und ein mögliches ... »
  • greenberetta » Wertekompass verloren?: Schließe mich dem Kommentar von Silvia Riemenschmied vollinhaltlich an! ... »
  • thomas winger » Tierschutz und Hainburg: den verlust des wertekompass vermisse ich eher bei ihnen, hr.klenk, und serioese argumentation leider auch. ni ... »

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About

Florian Klenk, geboren 1973, ist Journalist und Jurist. Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und ist nun Redakteur der ZEIT in Hamburg. Für seine journalistische Arbeit wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

<klenk@vienna.at>

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