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01. Jun 2006

Wo die Angst regiert – eine Reise in Deutschlands No Go Area

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Deutschland diskutiert über No-Go-Areas, Orte, an denen Ausländer nicht sicher sind. Mit Fotografin Veronika Hofinger habe ich diese Gegenden aufgesucht. Hier meine Reportage, die ich für die ZEIT schrieb. Mit noch mehr schönen Fotos und in ganzer Länge gibt es das Stück auch auf hier zu lesen

Wo die Angst regiert

Ein Chinese traut sich nicht mehr aus dem Haus. Ein Spanier zeigt seine Narben.
Eine Politikerin warnt Ausländer vor Fahrten mit der Straßenbahn.
Ist Cottbus eine No-go-Area?

Von Florian Klenk
Die Fahrt mit der Straßenbahn Nummer 4 dauert dreißig Minuten. Sie führt durch eine Stadt, in der einst die Ingenieure der DDR-Kombinate für Wohnungen Schlange standen. Heute ruckelt die Tram vorbei an mit Holzplatten zugenagelten Gründerzeitpalais, an leeren Plattenbauten und an nackten Litfaßsäulen. Der einzige Farbklecks hier rührt von einem kürzlich zertrümmerten alternativen Jugendklub und einem Kinderkarussell her, das sich auch feiertags nicht dreht. Die Linie 4 verbindet das Hochhausviertel Sachsendorf mit der Cottbuser Altstadt und der verlassenen Trabantensiedlung von Neu Schmellwitz. Das Plattenbauviertel Cottubs-SchmellwitzFoto: Veronika Hofinger, www.architekturfotografin.at BILD
Ein Halbwüchsiger steigt zu und wirft an den Haltestellen Böller aus dem Waggon. Jedes Mal zucken die Fahrgäste zusammen. Die Fahrt geht vorbei an einem Plattenbau, auf dessen Feuermauer in Riesenlettern die eilig übermalte Naziparole »Mord an Hess« immer noch zu erkennen ist. Die Rechten müssen sich für ihr Werk vom Dach abgeseilt haben. Vor einer Tankstelle lehnen Jugendliche an ihren tiefer gelegten Autos. Aus den Boxen wummert Musik der Naziband Frontalkraft. Ein Skinhead mit seiner Freundin steigt in die Bahn. Er stellt sich ganz vorn auf, sodass alle sein T-Shirt mit der »schwarzen Sonne«, dem Szene-Symbol für die SS, sehen können. Er erzählt seiner Freundin, wie er kürzlich ein »Lokal mit langhaarigen Schwulen durchgeklatscht« habe. Gleich neben dem Straßenbahnfahrer sitzt ein Junge mit Rasta-Locken. Der Skin nimmt ihn ins Visier, zieht seinen Rotz hoch und fragt die Freundin: »Darf ich ihn anspucken, Schatz, bitte?« Sie hält ihn gerade noch davon ab.
An der Stadthalle steigt der kahl rasierte junge Mann aus und trifft dort ein paar Dutzend andere Glatzen. Glasscherben knirschen am Boden. Schon am Vormittag wurde hier reichlich Alkohol getrunken. Viele tragen T-Shirts von Thor Steinar, einer braunen Edelmarke, die im benachbarten Ort Königs Wusterhausen vertrieben wird. Fast jedes Gespräch dreht sich ums »Aufklatschen« oder »In-die-Fresse-Hauen«. Wer etwas anders aussieht als diese Jungs, wechselt die Straßenseite.
»Wir hatten einfach Bock, zwei Chinesen wegzuklatschen«
Cottbus Zentrum. Ob das hier eine No-go-Area ist, einer jener Orte in Brandenburg, vor deren Betreten der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye neulich warnte?


Ob Ausländer hier tatsächlich ihr Leben riskieren? Heyes Warnung hatte heftigen Protest ausgelöst. Ihm wird vorgeworfen, er übertreibe und schade – noch dazu kurz vor der Fußballweltmeisterschaft – dem »Ansehen des Landes«. Aber wie sieht es wirklich aus in Weimar, Wurzen, Wismar – oder eben Cottbus? Gibt es in Deutschland tatsächlich Regionen oder Stadtviertel, in denen Rechtsextremisten das Gesetz schreiben?
In Cottbus erhält man auf die Frage unterschiedliche Antworten – je nachdem, wen man fragt. Student Feng L. aus Shanghai zum Beispiel würde sie bejahen. Der angehende Architekt und Wirtschaftsmathematiker geht abends nicht mehr aus. Auch bei Tag spaziert er nicht mehr allein durch die Stadt. Er sitzt lieber mit Flip-Flops und Nike-Jacke in einem Plattenbau am Campus, der von einem Portier bewacht wird. Fengs richtiger Name soll hier nicht genannt, sein Gesicht nicht gezeigt werden, weil das für ihn »lebensgefährlich« sein könnte, wie er sagt. Das Schild der Karl-Marx-Straße, die den Uni-Campus von der Stadtmitte trennt, sei für ihn »wie eine Mauer«. Er gehe »nicht mehr zu Fuß rüber«. Wenn er ins Zentrum müsse, fahre er »schnell mit dem Rad«.
Drei Rechtsextremisten – zwei alkoholkranke Mädchen und ein mehrfach vorbestrafter Mann – werden demnächst vor dem Cottbuser Amtsgericht stehen, weil sie wieder einmal »Bock hatten, zwei Chinesen wegzuklatschen«, wie sie im Polizeiverhör angaben. Vor der Stadthalle warfen sie Fengs Bücher in den Dreck, sie zertrümmerten seine Brille, traten ihm in den Unterleib und schlugen ihm einen Zahn aus. Fengs Frau schleiften sie am Zopf über den Platz – und prügelten sie blutig. Sogar der Generalbundesanwalt im fernen Karlsruhe schickte den Opfern einen Brief und bedauerte »diesen rechtsextremen Übergriff«. Die Oberbürgermeisterin beschwor in einem Schreiben ein »Klima der Toleranz und Völkerverständigung«, das angeblich in Cottbus herrsche. Ein ähnliches Schreiben bekam auch die Studentin Fengshu L., nachdem ihr Jugendliche »mit dem beschuhten Fuß in den Rücken sprangen«, wie die Staatsanwaltschaft Cottbus in den Akten festgehalten hat. Ihrem zu Hilfe geeilten Freund platzte nach einem Schlag das Trommelfell. Am helllichten Tag, mitten in der Spreegalerie, einer zentralen Einkaufspassage.
Alles nur »schlimme Einzelfälle, die von den Medien hochgepuscht werden«, wie Beate Körner meint, die Vertreterin des Akademischen Auslandsamts an der Cottbuser Uni? Oder beweist die Häufung solcher Vorfälle nicht vielmehr, dass sich Teile von Cottbus in eine No-go-Area verwandelt haben? Der Jugendbetreuer Jörn Mayer sagt: »Wenn wir zugeben, dass es hier No-go-Areas gibt, haben wir Cottbus aufgegeben. Wenn sich viele verstecken, werden mehr angegriffen.« Und der bullige Polizeisprecher Berndt Fleischer klopft verärgert auf den Amtstisch: »No-go-Area? Das ist doch lächerlich! Der Zweite Weltkrieg ist vorbei!« Und dann referieren zwei seiner engagierten Kriminalbeamten über die modernen »täterorientierten Maßnahmen«, mit denen die Polizei zwei Dutzend äußerst brutalen Neonazis ständig das Leben schwer mache, indem man sie zu Hause und am Arbeitsplatz aufsucht und verwarnt. Fleischer behauptet, dass es in Cottbus dieses Jahr erst sieben rechte Gewaltstraftaten gegeben habe und dass »Ausländer ganz normal durch die Straßen gehen können«.
Das sagt sich leicht, wenn man weiß ist. Doch wer nur ein wenig südländisch aussieht, der ist von Angst gezeichnet. Dem gehen auch nicht mehr die vielen Vorfälle aus dem Kopf, von denen Ausländer berichten. Pablo, der spanische Austauschstudent, sitzt mit Kollegen in der Mensa der Technischen Universität und zeigt auf eine Narbe am Auge. Im März wurde er mit einer Gruppe von Spaniern im Park so brutal zusammengeschlagen, dass sich die Verantwortlichen an der TU die Frage stellten, ob sie ausländischen Studenten Cottbus noch empfehlen könnten.
Eric aus Kamerun, ein angehender Umwelttechniker, sagt: »Wir Schwarze leben hier auf dem Campus wie in einem Halbgefängnis.« Nein, er übertreibe nicht; er kenne und schätze Deutschland. Er hat an der Humboldt-Universität in Berlin studiert, hat Familie in Stuttgart, nie ist ihm etwas zugestoßen. Doch da draußen, ergänzt sein Landsmann Peter und zeigt in Richtung Stadtzentrum, »herrscht für uns Krieg«.
Was das bedeutet? »Wenn wir abends in die Stadt gehen, müssen wir damit rechnen, kämpfen zu müssen.« Mal werde man mit Bier beschüttet, mal bekomme ein Studienkollege am Bahnhof von hinten einen Faustschlag, mal rückten die Leute weg, wenn sich ein Schwarzer zu ihnen in den Bus setze. In den Vorstadtdiscos würden Schwarze nicht eingelassen. Als Student Peter doch einmal in den Schmellwitzer Tanzschuppen CB hineinkam, seien ihm »die Nazis«, wie er sie nennt, beim Tanzen absichtlich in den Rücken gesprungen. Als er sich beschwert habe, hätten sie ihn verprügelt. »Ich schlucke das runter und mach meine Prüfungen.«
Ja, es gibt in der Stadt viele Bürgerinitiativen, die das nicht länger hinnehmen wollen: den Cottbuser Aufbruch etwa. Man trifft auch auf fleißige Kriminalisten, engagierte und kluge Sozialarbeiter, die viele Erklärungen für die »Gewaltkultur« anbieten. Jugendbetreuer Jörn Meyer erinnert sich, dass Jugendliche ihren Streit hier immer schon gern mit Fäusten ausgetragen haben. In der vergangenen Woche, am Vatertag, erzählt Polizeisprecher Fleischer, musste die Polizei zu einer Massenschlägerei unter Jugendlichen ausrücken. Doch abseits dieser Alltagsgewalt herrscht ein Klima der Einschüchterung, das gut organisiert wirkt und gegen eine kritische, bürgerliche Gesellschaft gerichtet ist. Nicht nur Ausländer, auch Künstler, Politiker, Sportler, linksalternative Jugendliche und die jüdische Gemeinde wurden in den vergangenen Wochen attackiert. »Die Nazis bewegen sich kackfrech in unserer Stadt«, sagt Simone Wendler, Chefreporterin der Lausitzer Rundschau.
Bei Fußballspielen entrollen die Fans Transparente mit Judensternen
Die Spuren sind überall zu sehen: Am Kulturpavillon sind die Scheiben zerbrochen – weil dort das kritische Stück Hallo Nazi! aufgeführt werden sollte. Das Bürofenster der SPD-Abgeordneten Martina Münch, die beim Cottbuser Aufbruch mitmacht, wurde eingeschlagen – weil dort ein Plakat »Gegen rechts« klebte. Mehrere Jugendklubs wurden gestürmt, Brandsätze wurden in ihre Räume geworfen – etwa weil sie einen schwarzen Bassisten auftreten lassen. Im April wurde das Zentrum der jüdischen Gemeinde angegriffen. Bei einem Fußballspiel des FC Energie Cottbus entrollten Fans Transparente mit Judensternen. Ein afrikanischer Spieler flüchtete aus der Stadt. »Das alles«, klagt die Politikerin Münch, »ist richtiger Terror.« Dann sagt sie: »Ich würde keinem Ausländer raten, abends mit der Linie 4 zu fahren.«
Pedro hält sich nicht an diesen Rat. Er ist einer der wenigen Schwarzen, die in der Straßenbahnlinie 4 zu sehen sind. Hat er Angst? »Ich fürchte um mein Leben«, sagt der kubanische Technik-Student, »abends fahre ich deshalb nur noch mit meiner Gaspistole.« Olga Schell, die für die Beratungsstelle Opferperspektive arbeitet, erzählt, Ausländer würden hier oft nicht nur angepöbelt: »Manche hatten das Gefühl, dass man sie totprügeln wollte.« Doch auch Schell meidet den Begriff No-go-Area. Es gehe nicht um Orte, sagt sie, »sondern um gesellschaftliche Strukturen«.
Dirk Wilking kennt diese Strukturen. Der Rheinländer ist in den Osten gezogen, weil er den Job beim Mobilen Beratungsteam wollte. Das ist eine Art McKinsey für die Demokratisierung der Kommunen. Die Berater, vom Land Brandenburg finanziert, versuchen die Dörfer und Städte davon zu überzeugen, dass es keinen Schalter gibt, den man nur umlegen müsse – und schon verschwänden Ausländerfeindlichkeit und Gewalt. Aber eine No-go-Area? Nein, sagt Wilking, da müsste man ja das Militär hinschicken, Cottbus sei nicht der Irak.
Er fürchtet sich hier nicht. Schnurstracks geht er in eine der berüchtigten Nazikneipen, obwohl dort ein lustig gemeintes Schild ausdrücklich vor »Lebensgefahr« warnt. Drinnen in der rustikalen Bierstube zeigt das Foto eines rechtsextremen Cottbuser Fanklubs eine Gruppe Glatzköpfe mit Balken vor den Augen. Wilking sagt: »Das ist eine bekannte lokale Nazitruppe.«
Wilking arbeitete mehrere Jahre lang als Jugendschöffe, und wenn er durch Schmellwitz fährt, kann er an fast jedem Hauseingang einen Straftäter benennen. Er hat vor Gericht Beschuldigte erlebt, die im Park einen Afrikaner totgetreten hatten und dann in den Zug gestiegen waren, als sei nichts geschehen. Er erzählt von einem Behinderten, der in seiner Wohnung zusammengeschlagen wurde, »weil er kein Bier im Kühlschrank hatte«.
Ein rechtsextremes Kind ist Dynamit – es kann jederzeit explodieren
Extremfälle, gewiss. »Aber ein rechtsextremes Kind«, sagt Wilking, »ist in jedem Fall wie Dynamit.« Er meint damit wohl: Es kann jeden Moment explodieren. Dann erzählt er von den Eltern dieser Generation. Von Textilarbeiterinnen und Diplomingenieuren, die in Cottbus nach der Wende 1989 nur noch »Entwertungserfahrungen« erlebten. Ein Viertel der Cottbuser zog weg. »Ich sah stolze Arbeiter heulen. Sie waren die Elite – und jetzt glauben sie, den Ausländern gehe es besser.« Das Ergebnis: Kinderbiografien, »so stereotyp, als ob sie mit Keksstechern gestanzt wurden«, wie Wilking sagt. In der Schule entmutigte Lehrer, die die moderne Zeit beklagen. Arbeitslosigkeit, das Abdriften in die gut organisierte rechte Szene, Saufgelage vor der Tankstelle. Schließlich der Abstieg in die Kriminalität. Und eine Justiz, die selbst bei Gewaltdelikten nach quälend langen Prozessen die Täter nur verwarne, anstatt schneller zu urteilen.
Eine rasche Lösung werde es nicht geben. »Es ist ein langer Weg«, sagt Wilking. An manchen Orten wird er beschritten, an anderen ist er versperrt. An der Straßenbahn-Endstation Sachsendorf, wo vor einigen Jahren die schlimmsten Überfälle passierten, kann man kleine Erfolge sehen. Kluge Stadtplaner haben hier mit EU-Geld die Plattenbauten verglast und bunt bemalt, ein wenig Mittelschicht hergelockt und gepflegte Parks angelegt. Die rechte Szene verlor ihren Rückzugsraum und wanderte ab – in Richtung Schmellwitz, an das andere Ende der Linie 4.
Vor Schmellwitz aber kapitulieren die Stadtplaner noch. Das »Straßenbegleitgrün« wuchert meterhoch. Dazwischen torkeln Burschen mit ihren Rädern, so betrunken, dass die Autos immer wieder abbremsen müssen. Nein, das sei nicht immer so, sagt Wilking. »Heute ist Vatertag, da sind die Bierhähne offen.«
Wovon träumt diese Generation? »Polizei, Bundeswehr, Bundesgrenzschutz«, erklärt Wilking. »Sie wollen lebenslänglich« – und meint damit eine feste Beamtenstelle. Vorerst aber müsse man den Alkohol aus den Jugendklubs verbannen und den »Kiddies« klar machen, dass sie zu denken beginnen müssen.
Wilking steht jetzt vor der Schmellwitzer Schule. Es regnet in Strömen. Wo einst ein lebendiger Schulhof war, stolpert man nun über kaputte Bodenplatten. Wilking dreht sich um, geht vorbei an den verlassenen kommunalen Arztpraxen, an den ehemaligen Versorgungszentren der DDR und an Hauseingängen, auf die SS-Runen geschmiert sind. Dann sagt er: »In dreißig Jahren ist hier nur noch Wiese.«
No-go-Area? Langsam wird klar, was damit gemeint ist. Es sind Orte, die engagierte Leute hier nicht einfach aufgeben wollen, obwohl Ausländer sie längst nicht mehr zu betreten wagen. Es sind gefürchtete Stadtteile, die auch den Verfall und die Ratlosigkeit einer ganzen Gesellschaft symbolisieren – und deren Existenz vielleicht auch deshalb so hartnäckig geleugnet wird.

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  1. 13. Juni 2006, 12:19 | #1

    Ich glaube fuer diesen Artikel wird es (zu recht) keinen neuen Preis geben.
    Ich warte auf die Entschuldigung.

  2. Flo
    15. Juni 2006, 05:21 | #2

    Ich als Cottbuser kann bei diesem Artikel nur mit dem Kopf nicken. Alle kritischen Punkte wurden angesprochen und selbst was zunächst übertrieben scheint trifft zu.
    Jeder der regelmäßig Straßenbahn fährt kennt derartige Gewaltszenen und die Ignoranz der übrigen Passanten. Das ist auch der einzige Punkt den ich mir ausführlicher zu betrachten gewünscht hätte: Die starke Tendenz eines Großteils der Cottbuser die Augen zu schließen bei allem was nicht unmittelbar sie selbst betrifft. Es handelt sich da um keine Minderheit es ist die überwältigende Mehrheit. Aus diesem Grund entlocken Programme wie “Cottbus gegen rechts” mir nur noch ein müdes, zynisches Lächeln. Ich bin froh das ich bald hier wegkomme. Das hier ist kein Klima in dem sich selbstständig denkende Menschen, die ihre Freiheit nicht gerne eingeschränkt sehen, wohlfühlen können. Das hat der Autor in meinen Augen auch stark genug deutlich gemacht.

  3. 22. Juni 2006, 03:49 | #3

    Ach wieder einer dieser Im-Osten-nur-Verfall-Artikel: Ein Journalist mit polarisierter Sonnenbrille wandert durch eine Stadt und schreibt seine Fantasien auf. So schon tausendmal geschehen im Fall Frankfurt an der Oder – die Stadt scheint zweimal zu existieren: nicht an der Oder und am Main, sondern in real und medial. Komm doch mal nach Eisenhüttenstadt, mal sehen, was du da zu sehen bekommst. Vernutlich würdest du erst einmal die Stalinnummer aufwärmen.

  4. Anonymous
    30. März 2007, 17:37 | #4

    http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/
    Ansonsten kann ich zu dem Artikel nicht viel sagen, da ich noch nie in Cottbus war. Sofern das allerdings stimmt, sollte sich dort einiges ändern …

  5. Denis
    9. Dezember 2007, 19:52 | #5

    Werter Herr Klenk.
    Ich bin seid jeher Cottbuser mit Stolz und nicht in der rechten Ecke.
    Was sie hier in der Öffentlichkeit von sich geben
    ist fast infarmer wie jedes braune gefasel.
    Sie haben mit sicherheit nicht soviel Mist an einem Tag in Cottbus gesehen und gehört wie sie hier von sich geben.Aus welcher Klatschzeitung haben sie über Monate recherchiert?
    Man sollt sie von seiten der Cottbuser Stadt wegen Verleumdung und übler Nachrede Verklagen.Erst gestern lief mir ein Ausländischer Mitbürger vors Fahrrad wobei ich nicht schuld war,was bekomme ich da zu hören: “du Nazischwein kannst du nicht ordentlich fahren?” So nun mal schön nachdenken ich habe mich entschuldigt für seinen Fehler und das in meiner Stadt.
    Dazu sollten sie schon Stellung nehmen ich lade sie recht herzlich ein mit mir und anderen Cottbusern durch unsere Stadt zu gehen und mit allen ins Gespräch zu kommen.
    Herzlichst D.M.

  6. 20. Juni 2009, 12:32 | #6

    nazis sind menschen mit großen bildungslücken

  7. Studiosi
    6. Dezember 2009, 11:00 | #7

    Ich mag Cottbus sehr und ich finde es gibt hier nicht mehr Nazis als in Berlin, Bremen oder Hamburg. Schade, dass hier so einseitig über die Stadt berichtet wird.

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