« März 2006 • April 2006 • ÜbersichtMai 2006 »

Die Deutschen in Guantanamo

Guantanamo? Ein rechtloser Raum - kritisierte die deutsche Friedensmacht. Hinter den Kulissen kooperierte die rot-grüne Regierung mit dem rechtlichen Nirvana. Hier mehr...

weiter lesen »

360degrees.org

Ungefähr so sieht der perfekte Gerichts- und Kriminaljournalismus in Zeiten des Internet aus: 360 degrees unbedingt anschauen, lesen, durckklicken und anhören...

weiter lesen »

"Verorten", "Kontextualisieren"

Der Wohlfahrtsstaat wird umgebaut, die halbe Welt redet über Rütli-Schüler, kriminelle Einwanderer und Paralellgesellschaften. Von Sozialwissenschaftern, Soziologen im Besonderen, ist in den Medien nur wenig zu hören. Liegt es daran, dass sie sich nicht mehr allgemein verständlich ausdrücken können? Im Spiegel wird genau das behauptet....

weiter lesen »

Jenseits von Afrika

Woher kommen Drogendealer? Wer rekrutiert sie? Wo leben sie in Wien? Im Falter hatte ich dazu vor einiger Zeit eine Reportage verfasst. Das hier beschriebene Heim ist, darauf weist die Polizei hin, mittlerweile geschlossen, die Zustände dort sind wohl exemplarisch und in Wien wohl noch immer anzutreffen. Jenseits von Afrika Zuhause waren sie Bauern oder Studenten. Dann ließen sie sich in Container verfrachten und zahlten Unsummen...

weiter lesen »

Immer wieder Herzversagen

Österreichs Polizei geht brutal gegen kriminelle Afrikaner vor. Und stößt dabei auf viel Verständnis. (DIE ZEIT 17/06) Normalerweise würde sich wohl niemand für Typen wie Bakary J., 32, einsetzen. Der Mann schloss eine Scheinehe, lebte unter falschem Namen, und in seiner Wohnung fand sich ein Dreiviertelkilo Kokain. Er ist einer dieser Einwanderer, die Politiker »Asylbetrüger« nennen – und die sie doch kaum loswerden, weil sie sich...

weiter lesen »

Neulich in der Lagerhalle, III

Sieben Ideen, wie man Drogendealer von den Straßen kriegt - und Polizeibrutalität bekämpfen könnte. 1) Schnellere, faire Asylverfahren vor unabhängigen Gerichten, die über die notwendigen Ressourcen verfügen. 2) Arbeitsmöglichkeiten für Menschen in Asylverfahren, damit diese nicht den moralischen Vorwurf erheben können, sie müssten um zu überleben dealen. 3) Besser geschulte Polizisten, die auch mal Supervision oder einen afrikanischen Kollegen zu Gesicht bekommen 4) Harte Sanktionen bei...

weiter lesen »

Neulich in der Lagerhalle, II

Nun also das Foto des mutmasslich misshandelten Afrikaners (Copyright Falter). Sogar die Kronen Zeitung zeigt sich schockiert und lobt die Suspendierung. Nur auf www.kripo-online.at tobt eine unselige Debatte unter Polizisten. Anstatt über den möglichen Skandal in den eigenen Reihen zu diskutieren, wird darüber palavert, ob man Dealer abschieben darf. Ja, das darf man - aber nicht mit Faustschlägen, Tritten und Exekutionsspielen. Wer das nicht begreifen will,...

weiter lesen »

Folter & Feste

Das Martern von Menschen war immer auch Spektakel für die Massen. Das neue Kursbuch widmet sich "Folter & Festen" und es ist die wohl beste Aufsatzsammlung für jene, die ein wenig liberale Rettungsfolter für gar nicht so schlimm halten. Hier mein Kursbuch-Interview mit Manfred Nowak, der im Auftrag der UNO die Folterkeller dieser Welt inspiziert.. ......

weiter lesen »

Neulich in der Lagerhalle

Drei Beamte der Wega wollen einen Mann nach Gambia abschieben. Weil er sich wehrt, bringen sie ihn in eine Lagerhalle. Dort, so erzählt es die Staatsanwaltschaft, verprügeln sie ihn nicht nur - sie fahren auch mit einem Auto auf ihn los und verletzen ihn dabei leicht. Der Fall wird diesmal nicht vertuscht. Die Polizei reagiert schnell, schaltet die Staatsanwaltschaft und das Innenministerium ein und ein Arzt...

weiter lesen »

Der neue Drogenbericht - Rückkehr ins Mittelalter

224 Drogentote - überrascht? Einen »Rückfall ins Mittelalter« prophezeite kurz nach der blauschwarzen Wende, der damalige Wiener Drogenkoordinator Peter Hacker. Vermehrt würden Suchtkranke nun wieder im Zuchthaus, nicht aber im Spital landen. So kam es auch. Der blaue Justizminister verschärfte die Gesetze. Drogenkranke wurden von der Polizei verstärkt durch die Stadt getrieben, schneller und länger eingesperrt. Sogar auf Jugendliche Kiffer, so hält der Drogenbericht fest, wird...

weiter lesen »

Napoleon

Bei Polizisten verhasst, bei Politikern beliebt: Nach der Rotlichtaffäre könnte Roland Horngacher Wiens Polizeichef werden. Porträt eines einsamen Kriegers...

weiter lesen »

Die Guantánamo Files

Ja, Guantánamo ist eine Schande. Dennoch ist auch über den Kampf der amerikanischen Justiz gegen das Lager zu berichten. US-Richter zwangen das Pentagon kürzlich, die Verhörakten aus Guantánamo zu veröffentlichen. Auf der Homepage des Pentagon hat das Ministerium nun tausende Seiten hingeschmissen. Nun kann man nachlesen, was den Gefangenen tatsächlich vorgeworfen wird - und wie sich manche in kafkasken Verhörsituationen wiederfinden. Laut vorlesen müsste man all...

weiter lesen »

« März 2006 • April 2006 • ÜbersichtMai 2006 »

aktuelle Kommentare


rss_small.gif Subscribe to comments

About

Florian Klenk, geboren 1973, ist Journalist und Jurist. Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und ist nun Redakteur der ZEIT in Hamburg. Für seine journalistische Arbeit wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

<klenk@vienna.at>

Powered by
MATROS Blog Service   studio b   altneuland

Creative Commons License
This weblog is licensed under a Creative Commons License.
Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Florian Klenk • Speersort 1 • Hamburg • klenk@vienna.at • Alle Rechte vorbehalten
Site by Matros Blog Service • powered by Movable Type