Wer ist Florian Klenk?
Florian Klenk, geboren 1973, ist Journalist und Jurist. Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg. Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur des Falter. Für seine journalistische Arbeit wurde er u.a. mit dem Kurt-Vorhofer Preis, dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet. 2005 wurde er von einer Jury zum Journalist des Jahres
in Österreich gewählt. 2007 wurde Klenk zum “investigativen Journalist des Jahres gewählt”. Im Mai 2008 gewann er den von Alice Schwarzer verliehenen Emma-Männerpreis über eine Reportage über Frauenhandel.
Auf diesem Weblog publiziert Florian Klenk seine Texte, die er für Printmedien schrieb.


Lieber Florian Klenk!
Da Sie mir von der letzten Diskussion bei VGT in angenehmer Erinnerung sind (sehr objektive Ansichten) möchte ich Ihnen zwei von mir vefasste Artikel von der Zeitung “Das Tier und Wir” senden und hoffe ich kann Sie für das Thema Tiertransporte gewinnen. Es würde mich freuen Sie auf unserer Seite zu wissen – vielleicht können Sie auch diesbzgl. einen Artikel verfassen.
Liebe Grüsse
Marianne Jellasitz
m.jellasitz@a1.net
*Tierschützer kontra Landwirtschaft *
*Wiener Jus-Fakultät und Presse veranstalteten Diskussion um Tierrechte *
*”Tiere mit ähnlichen Bedürfnissen werden vom Gesetzgeber völlig unterschiedlich behandelt” Tierarzt Dr. Holger Herbrüggen. *
Trotz vorhandener Gesetze werden Tiere noch immer nicht artgerecht gehalten, kritisiert Dr. Holger Herbrüggen mit der Aussage “Tiere mit ähnlichen Bedürfnissen werden vom Gesetzgeber völlig unterschiedlich behandelt”. Statt die Gesetze zu exekutieren, werden Tierschützer, die sich mit ihren Aktionen durch die Gesetzgebung, oft am Rande der Legalität befinden, überwacht und überzogen diskriminiert. Gerade bei Massentierhaltungen werden trotz Anzeigen die tierquälerischen Halter nicht zur Verantwortung gezogen
oder sie kommen mit lächerlichen Strafen davon, bemängeln die Tierschützer. Es muss daher von Seiten des Gesetzgebers endlich empfindlich gestraft werden, um diese errungenen Fortschritte in Sachen artgerechter Tierhaltung auch durchzusetzen. SPÖ Europaabgeordneter Mag. Jörg Leichtfried bemängelt ebenfalls diese lasche Haltung und wäre als Ansprechpartner zu kontaktieren.
Die Landwirtschaftskammer für ViehwirtschaFt ist naturgemäß nicht einsichtig und erklärt, ausreichend zu kontrollieren und möchte die Landwirtschaft nicht schädigen. Es wäre daher begrüßenswert wie bei der Käfighaltung der Hühner,
Inspektoren auch bei anderen “Nutztieren” einzusetzen, um zu gewährleisten, dass die Gesetze eingehalten werden.
Gefragt ist daher der Konsument ”Qualität statt Quantität”. Wenn diese Kennzeichnung (zurzeit nur bei Bio) vom Gesetz her nicht aufscheint, hilft nur eines *”NICHT KAUFEN” . Sie, als Konsument bestimmen, über artgerechte Haltung und über das “Wohl und Wehe” der Tiere. *
*ES LIEGT IN IHRER HAND! *
*Tierquälerische Schlachtung *
*oder Alternative? *
*So wird mit “NUTZTIEREN” umgegangen, die von der Weide oder meist aus dunklen Ställen kommen: Oft sehen sie bei dieser Gelegenheit zum ersten und letzten Mal Licht und Sonne. Fremde grobe Hände, Tritte, Stromstöße, Schmerzen und Panik in den letzten Stunden oder gar Tagen ihres kurzen Lebens. *
Nur um eine Auslastung der Schlachthöfe zu gewährleisten, werden Tiere gequält. Förderungen der EU bewirken, dass Tiere zwecks Profit nicht auf direktem Weg zum Schlachthof geführt werden, sondern erstaunlich lange Wege durch Europa zurücklegen müssen und die LKW mit ihren Abgasen unser Klima schädigen.
Zusammengepfercht – sinnlose Kilometer durch Europa gekarrt, um Förderungen zu kassieren. Die Tiere werden in geschlossenen LKWs geführt, um nicht sofort als Tiertransporter aufzufallen, damit sie den Kontrollen der Tierschützer entgehen.
Stürze durch ruckartige Bewegungen (An- und Wegfahrt) sind vorprogrammiert. Kein Wasser, zu Tode getrampelt, gebrochene Gliedmaßen. Beim Ausladen mit Stromstößen gezwungen aufzustehen, obwohl es mit den gebrochenen Füßen nicht möglich ist. Auf das schwerste misshandelt, um ein schnelles (kostensparendes!) Verladen zu gewährleisten.
Der Sohn eines Bergbauern (Herbert Schwaiger) konnte dieses Leiden nicht mehr mit ansehen, das Brüllen nicht mehr hören und hat über eine Alternative nachgedacht. Bereits 1986 stellte er seinen Hof auf biologischen Landbau mit Mutterkuhhaltung um und erfand den fahrenden Schlachthof, den er patentieren ließ.
Der fahrende Schlachthof kommt zu den Tieren (sogar auf die Weide), um eine möglichst stressfreie Schlachtung durchzuführen. Im Beisein seiner Bezugsperson in vertrauter Umgebung wird das Tier betäubt und geschlachtet. Durch diesen Vorgang kommt es zu keinem Adrenalinausstoß, der zu einer Übersäuerung des Fleisches führt. Die Tiere werden auf ihrem letzten Weg nicht gequält und der Konsument erhält qualitativ besseres und hochwertigeres Fleisch. Umwelt und Klima werde geschont und nicht durch endlos lange Transportwege zu den Schlachthöfen verpestet.
Laut Information von Herrn Schwaiger sind die entstehenden Kosten gegenüber der herkömmlichen Schlachtung bedeutend niedriger.
Diese Alternative wird von uns Tierschützern schon seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt. Durch bürokratische Hindernisse bleibt die Verbreitung vorläufig ein Zukunttstraum. Wenn schon Fleisch gegessen wird, wäre dies eine Alternative für ein gutes Gewissen! Bitte unterstützen Sie die Abschaffung der Lebendtiertransporte!
Für mehr Information wenden Sie sich bitte an nachstehende Kontakte.
*Mobile Schlachtsysteme GmbH *Grünsting 18
A 2651 Reichenau/Rax Tel/Fax 02666-54839 Mobiltel. 0676-3033499 oder 0676-3414736
Email: office@mobile-schlachtsysteme.at http://www.mobile-schlachtsysteme.at
Sehr geehrter Herr Klenk,
auch meine Mutter hat einen Prozess verloren
aufgrund eines falschen Gutachtens und falscher Aussagen vor Gericht!
Meine Mutter klagt vor Gericht über Schmerzen in der linken Brust ( Brustwirbelbruch) und Schulter nach einem Verkehrsunfall, die Richterin beantragt ein Gutachten über die HWS! Die HWS sei gesund, so der Gutachter.
Der Unfalllenker sagt vor Gericht aus ( auch schriftlich fixiert), dass er mit 60-70 km/h ins Auto gekracht sei, der Gutachter meint, bei 30km/h seien diese Verletzungen meiner Mutter nicht möglich.
Die Richterin in Graz segnet alles ab, Prozess verloren, die Behandlungskosten und enormen Gerichtskosten kann meine Mutter zahlen!
Auch Einspruch half nichts, auch der oberste Gerichtshof fand keine Einwände?!
Ich habe Sie in der Sendung Puls4 gesehen und danke, dass es noch Menschen gibt, die die Wahrheit sagen und sich dafür einsetzen,
aber den Glauben an einen Rechtsstaat haben wir inzwischen verloren.
Ich werde der Zeitschrift “Der Falter” unsere Unterlagen schicken, vielleicht können Sie etwas für uns tun.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
Mag. Manuela Manz
Sehr geehrter Herr Redakteur!
Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie in Ihrem Medium, dem “Falter” die Justiz zum Thema gemacht haben.
Mein Urteil des Höchstgerichtes zur “Unterschriftlichkeit” in Österreich ist ein Schritt in Richtung Rechtssicherheit und Rechtsfrieden in einem Rechtsstaate.
Immerhin wollte die Behörde, der Landesschulrat für Steiermark im Auftrage des Präsidenten meinen gültigen Dienstvertrag als Vertragsbedienstete aus dem Jahre 1993 gegen ein wertloses Papier (“Kündigung” ohne Unterschrift und Stempel eintauschen). Dies ist dank Obersten Gerichtshof nicht geglückt. Es wurde rechtskräftig festgestellt, dass mein Dienstverhältnis zum Bund weiterhin unbeschränkt aufrecht ist.
Es wäre für viele Falter Leser in der Krise nun interessant, das OGH-Urteil in wesentlichen Auszügen (siehe google “Unterschriftlichkeit”) direkt in Ihrem Medium zu veröffentlichen um diese vor dem
“Einsparen der Rechte am Bürger”
zu warnen und Ihren Blick auf “die Rechtsgültigkeit behördlicher Schriftstücke” zu schulen.
Mit der Bitte um eine kurze Nachricht!
Ihre
Mag.Ingrid Moschik
Bundesvertragsbedienstete, Gläubigerin
Von 1996-2003 saß ich in der Justizanstalt Schwarzau,zuvor ein Jahr in der Justizanstalt LG1.Ich wurde wegen versuchten Mordes zu 12 Jahren Haft verurteitlt und wurde nach zweidrittel meiner Haftzeit entlassen.Das witzige an der Geschichte ist das ich während meiner Haft versucht habe meine Unschuld zu beweisen was mir leider nicht gelungen ist.Aber da es in den letzen fünfzehn Jahren soviele neue Erkenntnisse im Bereich der Forensischen Medizin gegeben hat, glaube ich das ich heute meine Unschuld beweisen könnte.Wenn nicht die letzen fünfzehn Jahre mein Leben total zerstört hätten.Außerdem habe ich innerhalb der Gefängnissmauern einige Menschenrechtsverletzungen gesehen zu denen ich nicht länger schweigen möchte.Ich hatte keine Ahnung wie ich sie anders hätte erreichen können darum tue ich dies nun auf diesem Wege.Die Frau Elisabeth Emech oder Emel (ich kann den Namen den sie mir aufgeschrieben hat nicht mehr lesen,saumäßige Schrift)von Amnesty international hat mir ihren Namen empfohlen und ich weiss mir sonst nicht mehr anders zu helfen.Wenn sie Interresse haben mal persönlich mit mir darüber zu sprechen, dann rufen sie mich an.Herzlichst Kindler Alexandra
Sehr geehrter Herr Klenk!
Als Korruptionsforscherin arbeite ich nun im Bereich “Schriftformverletzung & Korruption”.
Ich bin überzeugt, dass die Unterdrückung der “Unterschriftlichkeit” bzw. des § 886 ABGB die Korruption steckt bzw. das dies ein kostitutives Merkmal der Korruption ist .
Eben bin ich dabei nachzuweisen, dass durch Falschbeurkundung im Amt und durch
Urkundenfälschung (Urteile bzw. Beschlüsse ergehen in österreichischen Gerichten ohne Unterschrift des Richters, also ohne Einhaltung der Schriftform) die österreichisch Staatsbürger um ihre absoluten Rechte und somit um ihr gesamtes Vermögen betrogen werden.
Kein Wunder, dass in Österreich allerorts ein gesundes Misstrauen gegenüber der Justiz besteht.
Mag. Ingrid Moschik
Korruptionsforscherin
Lieber Herr Mag. Klenk! Wir finden es SEHR traurig, dass Ihr Forum und FALTER derzeit als Bürgeranwalt für alle möglichen Justizskandale herhalten müssen! Zu den neuesten Enthüllungen betreff Grasser-Konten in Liechtenstein: Burghard Graf (Grasser-Onkel) war Aufsichtsrat im Bundesrechenzentrum. Er hat ein Dienstauto der BRZ GmbH Natalia (KHG-Ex) zur Verfügung gestellt, das sie 2005 in der Wr. Troststraße zu Schrott fuhr. Burghard Graf ist eine Schlüsselfigur auf der Suche nach den Buwog-Millionen! Unsere Meinung: Solange eine von der ÖVP bestellte Justiz-Ministerin alle Skandale rund um ÖVP-Politiker und ÖVP-Banken (Geldversteck Liechtenstein ARTE Tv) – z.B. Erste und Raiffeisen in Kroatien – MIT ALLEN MITTELN vertuschen helfen muss, wird sich an der korrupten “JUSTIZ” in Österreich NICHTS ÄNDERN! Solange man sich Prozesse und Urteile in Ö KAUFEN kann (siehe Tierschützerprozess und Bawag-Prozess) wird sich kaum etwas ändern! Die österr. JUSTIZ ist zu einem korrupten Haufen verkommen! Aber wen wundert es: Bereits Innenminister Blecha gab Weisungen zur Vertuschung (Fall Lucona, Fall Noricum) Als Belohnung ist er heute SPÖ-Seniorensprecher. Das ist eben Österreich! Standardsatz: Da kann man nichts machen! Resumee: Sollte es unter einem neuen Justizminister ein (Schein-) Verfahren geben, dann wird alles wieder im Keim erstickt. Derweil müssen andere Bauernopfer wie Auer-Welsbach dem Volk zur öffentlichen Hinrichtung vorgeführt werden. Eine Journalistin des Profil erinnert der Tierschützer-Prozess in Wr. Neustadt an die Inquisition! Man hat offensichtlich die Methoden des Mittelalters 1:1 übernommen!
Sehr geehrter Herr Klenk
Herzliche Gratulation zu Ihrer Arbeit.Sie ist einfach großartig.Für mich sind Sie ein würdiger Nachfolger eines Herrn Worms.Bitte machen sie so weiter.Danke!!! Heinz Lehofer, Graz